Victron DIY-Guide Teil 1 – Venus OS Large auf dem RPI5 installieren

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Nach über zwei Jahren „Victron-Pause“ geht es heute endlich wieder los mit dieser neuen DIY-Reihe, in der ich zeigen möchte, wie ich Venus OS bei mir Zuhause einrichte.

In Teil 1 installiere ich Venus OS Large in der aktuellen Version 3.71 auf dem mehr als potenten Raspberry Pi 5 und nehme einige zentrale Einstellungen im Userinterface vor, damit wir bei den kommenden Episoden das perfekte Start-Setup zur Verfügung haben.

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Verwendete Artikel

Im Video verwendet
Raspberry Pi 5 4GB
Im Video verwendet
USB-C Tester Messgerät
Im Video verwendet
Miuzei Metallgehäuse für Raspberry Pi 5

Verwendete Software

balenaEtcher (SD-Karten-Flasher)

Venus OS Large Image Downloadseite für RPI5 (Victron Energy)

Venus OS Large Image Direktdownload für RPI5

Verwendete Konsolenbefehle

Auf dem Rechner eingeben, der passwortlosen SSH-Zugriff bekommen soll

ssh-keygen -t ed25519

Direkt danach den neuen Key auf dem Remote-Rechner (Venus OS) kopieren vom Rechner aus

ssh-copy-id root@IP-VON-VENUS-OS

Danach kann man sich einfach passwortlos einloggen per

ssh root@IP-VON-VENUS-OS
Matrix aus dem Video

Welche Plattform lohnt sich für Venus OS wirklich?

Die folgende Übersicht habe ich genau in dieser Form auch im Video gezeigt. Wenn du also nochmal in Ruhe vergleichen willst, ob für dich eher Cerbo GX, Ekrano GX oder doch ein Raspberry Pi 4 bzw. 5 die sinnvollere Basis ist, findest du hier die komplette Matrix in lesbarer Form.

Plattform Performance Victron-Schnittstellen / I/O Board / Netz / Display Preis grob Kurzfazit
Ekrano GX
Offizielles Victron GX-Gerät
stärkstes offizielles GX
Quad-Core, von Victron als leistungsstärkstes GX-Gerät eingeordnet.
3× VE.Direct
2× VE.Can
1× VE.Bus
2× Relais
2× Digitaleingänge
3× Tank
2× Temperatur
2× USB Host
10/100 Ethernet
Wi-Fi, Bluetooth
integriertes 7" Touchdisplay
ca. 371–399 €fertiges Gerät, kein Zusatz für Gehäuse oder SD nötig Beste Appliance-Lösung, wenn dir native I/Os, Display und maximale GX-Leistung wichtiger sind als Bastelflexibilität.
Cerbo GX / Cerbo GX MK2
Offizielles Victron GX-Gerät
sehr stark
Dual-Core, klar unterhalb des Ekrano, aber für die meisten Setups mehr als ausreichend.
Gen1: 3× VE.Direct, 1× VE.Can + 1× BMS-Can, 1× VE.Bus, 2× Relais, 4× DI, 4× Tank, 4× Temp
MK2: 2× VE.Can, 3× USB Host, Pulse Counting an DI
HDMI
10/100 Ethernet
Wi-Fi AP, Bluetooth
Gen1 mit 2× USB Host, MK2 mit 3 vollwertigen USB-Hosts
ca. 155–181 €Cerbo GX MK2 bzw. Cerbo GX Meist die sinnvollste fertige Lösung, wenn viele Victron-Schnittstellen direkt am Gerät anliegen sollen.
Raspberry Pi 2
DIY-Plattform
schwach
900 MHz Quad-Core, 1 GB RAM. Für neue Setups heute nur noch sehr eingeschränkt sinnvoll.
Keine nativen VE.*-Ports
VE.Direct nur via USB-Adapter
VE.Bus via MK3-USB
VE.Can via externem CAN-Interface
4× USB 2.0
100 Mbit Ethernet
HDMI, CSI/DSI, GPIO
ca. 63–77 €mit Gehäuse und Industrial-microSD kalkuliert Nur für sehr einfache Alt-Setups interessant.
Raspberry Pi 3 / 3B+
DIY-Plattform
ok für leicht
Spürbar besser als der Pi 2, aber inzwischen ebenfalls deutlich überholt.
Keine nativen VE.*-Ports
alles über USB-Adapter oder HATs
4× USB 2.0
WLAN, Bluetooth
HDMI, GPIO
Ethernet je nach Modell
ca. 68–82 €mit Gehäuse und Industrial-microSD Brauchbar für leichtes DIY, aber heute kaum noch erste Wahl.
Raspberry Pi 4
DIY-Plattform
DIY-Sweet-Spot
1.8 GHz Cortex-A72, bis 8 GB RAM. Spürbar angenehmer für ernstere Venus-OS-Setups.
Keine nativen VE.*-Ports
VE.Direct, VE.Bus und VE.Can weiter nur über Adapter
2× USB 3.0 + 2× USB 2.0
Gigabit Ethernet
Dual-Band Wi-Fi
Bluetooth 5
2× micro-HDMI
ca. 141–157 €Pi 4, Gehäuse, Industrial-microSD Sehr gute DIY-Basis mit starkem Preis-Leistungs-Verhältnis.
Raspberry Pi 5
DIY-Plattform
beste DIY-Leistung
2.4 GHz Cortex-A76, bis 16 GB RAM. Klar stärkste Pi-Plattform im Vergleich.
Keine nativen VE.*-Ports
gleiches Adapterkonzept wie bei allen Raspberry-Pi-Varianten
2× USB 3.0 + 2× USB 2.0
Gigabit Ethernet
Wi-Fi 5, Bluetooth 5
PCIe
2× micro-HDMI
ca. 158–168 €Pi 5, Gehäuse, Industrial-microSD Meine klare DIY-Empfehlung, wenn du Venus OS mit Zusatzdiensten und ordentlich CPU-Reserve fahren willst.

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