Hier findest du meine Community-Projekte — Open-Source-Tools zum Selbsthosten. Jedes Projekt hat ein eigenes GitHub-Repository mit Dokumentation und One-Line-Installer. Die meisten Web-Apps setzen einen Proxmox-Host voraus und laufen als LXC-Container oder VM.
PV-Inverter-Master Proxmox
PV-Inverter-Master bündelt mehrere PV-Komponenten zu einem einzigen virtuellen Fronius-Wechselrichter, den Venus OS (Victron Energy) automatisch erkennt, überwacht und regelt. Aktuell unterstützt: SolarEdge (Modbus TCP), OpenDTU für Hoymiles-Microinverter (REST) und Shelly der Gen1/2/3 (HTTP + mDNS). DVCC/ESS-Leistungsbegrenzung läuft aus Venus OS heraus auf das gesamte Setup — der Proxy verteilt den Sollwert geräteweise weiter, ohne manuelle Treiber und ohne Venus-OS-Patches.
Die unterstützten Geräte sprechen unterschiedliche Protokolle, die intern auf einheitliches SunSpec übersetzt werden: SolarEdge liefert volle Leistungssteuerung inkl. 3-Phasen-AC und DC-Werten, OpenDTU bringt DC-Kanäle je Microinverter plus Power-Limit, Shelly liefert Polling + Relais-Steuerung. Alle Werte werden aggregiert und als ein Fronius über Modbus TCP Port 502 ausgeliefert. Bei Shelly gibt's zusätzlich mDNS-Autodiscovery — alle kompatiblen Shellys im LAN erscheinen beim Hinzufügen direkt als Vorschlagsliste.
Das Live-Dashboard im Dark Theme zeigt pro Gerät eine Power-Gauge, AC-/DC-Tabellen, Verbindungsstatus und gerätespezifische Controls. Eine globale 60-Minuten-Sparkline samt Peak-Statistiken läuft in Echtzeit via WebSocket — keine Page-Refreshes, keine Polling-Schleifen im Browser. Ein integrierter Register-Viewer zeigt die rohen SunSpec-Register je Gerät mit dekodierten Werten, falls man mal bis auf Protokoll-Ebene runter will.
Neue Geräte fügst du über einen geführten Add-Device-Flow hinzu: Typ-Picker (SolarEdge / OpenDTU / Shelly), Auto-Probe der eingegebenen IP, und bei Shelly direkt mDNS-Discovery aller im LAN erreichbaren Geräte. Die Config-Seite trackt ungesaved Änderungen (dirty state) mit Save/Cancel, zeigt Live-Connection-Status und eine Throttle-Order — das Power-Waterfall bestimmt, welches Gerät bei einer Gesamtbegrenzung zuerst heruntergeregelt wird (z.B. erst Hoymiles, dann SolarEdge, oder umgekehrt — ganz wie es zu deiner Anlage passt).
Venus OS kommuniziert über zwei Kanäle mit dem Proxy: Modbus TCP für die Messwerte + Leistungssollwert (die Fronius-Simulation selbst) und MQTT auf Port 1883 für ESS-Settings, Netzleistung und Limiter-State. Letzteres setzt das „MQTT on LAN"-Feature ab Venus OS 3.7 voraus. Sobald Venus OS den Proxy findet, erscheint im Dashboard ein Auto-Detect-Banner mit Schritt-für-Schritt-Setup-Anleitung. Smart-Notifications als Toast-Alerts informieren über Power-Overrides, Faults, Temperaturwarnungen und Nachtmodus.

Die Installation läuft mit einem Befehl auf einem Debian-12+- oder Ubuntu-22.04+-System (LXC, VM oder Bare Metal — Python 3.12+ wird automatisch installiert). Der Installer legt Python-Venv, systemd-Service und Default-Config an. Updates laufen über denselben Befehl — der Installer erkennt eine bestehende Installation und überschreibt nichts, was du in /etc/pv-inverter-proxy/config.yaml angepasst hast. Unter der Haube: Python 3.12, pymodbus 3.8+, aiohttp, paho-mqtt, strukturiertes Logging über structlog, Frontend ist Vanilla JS + CSS3 ohne Build-Step und ohne externe Runtime-Dependencies.
Mit einem Befehl installieren — einfach kopieren und auf dem Zielserver ausführen:
curl -fsSL https://raw.githubusercontent.com/meintechblog/pv-inverter-master/main/install.sh | bash
