Victron MultiPlus II als ESS konfigurieren

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Heute geht es direkt weiter mit den notwendigen Konfigurationsschritten des Victron Batterieinverters, um ihn künftig als Energie-Speicher-System (ESS) nutzen zu können. Dazu gehören auch einige Batterieeinstellungen, die in meinem Fall für einen 16s LiFePo4-Batteriepack mit 280Ah passen.

Bitte entschuldigt, dass ich an dieser Stelle noch nicht auf alle Details eingehe, da es sonst viel zu lange gedauert hätte. Dies werde ich in einem späteren Blogpost nachholen.

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Genutzte Hardware

Batterieinverter: MultiPlus II Wechselrichter-Ladegerät 48/3000/35-32 (Affiliate-Link)

Schnittstelle zum PC/Raspberry Pi: Victron Energy Interface MK3-USB (VE.Bus zu USB) (Affiliate-Link)

Verbindungskabel MultiPlus II <-> MK3-USB-Interface: RJ45 Netzwerkkabel (Affiliate-Link) – Länge ist im Grunde nicht limitiert

UPDATE VOM 13.09.2022: Da sich die Produktlinks – insbesondere bei Alibaba für Batteriezellen, BMS und RS485-Adapter – gefühlt ständig ändern, werde ich diese künftig zentral im Blogpost Operation Hausspeicher – Stückliste und Bezugsquellen pflegen – inklusive meiner bisherigen Erfahrungen zum Kauf. UPDATE ENDE

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01:03 Victron Energy Downloads (externer Link)

Downloads

Victron Multiplus 3000 ESS 1Phasenbetrieb.vsc (14190 Downloads )
146 Kommentare
  1. Hallo Jörg

    Super Erklärung für die Einstellungen, kannst du mir einen Tipp geben was ich einstellen soll wenn
    ich 8 Bleiakkus habe mit je 6 Volt habe.Die sind aus einer USV Anlage es hat einer 128AH.
    Gruß
    Harald

    1. Hi Harald,
      mit Bleiakkus kenne ich mich überhaupt nicht aus, sorry. Am besten mal im Victron-Forum nachfragen…

      Viele Grüße
      Jörg

    2. Ich habe streng nach eurem Video meine 3 MP2 über den MK3 konfiguriert. Laufen alle drei erst mal auf „durchleiten“ wenn ich nun den VE Bus verbinden will, steigen alle sofort aus. Was ist das Problem? Mein Ziel ist, das die MP2 ein 3 phasiges ESS regeln sollen und nur im e Fall Strom aus dem Netz ziehen

    3. Hi Thomas,
      um die MP dreiphasig zu konfigurieren, musst du das “übergeordnete” Programm “VE.Bus System Configurator” starten – das wird im Rahmen des Victron-Software-Pakets für Windows mitinstalliert. Dort wählst du dann aus, dass du ein Dreiphasensystem aufbauen möchtest. Dabei müssen alle drei MP “seriell” (also hintereinandergeschaltet) per MK3-Adapter am Rechner angeschlossen sein. Dann wählt man nacheinander jeden MP in der Software an, wodurch sich jeweils das “normale” VConfigure öffnet und man nacheinander jeden MP identisch konfiguriert (jeweils inkl. ESS-Assistent). Ist alles bissl uneingängig, aber so wird es gemacht.

      Viele Grüße und Erfolg dabei
      Jörg

      PS: Werde das hoffentlich demnächst auch nochmal per Video zeigen können, auf YT gibt es jedoch bereits einige Howtos, die das auch zeigen.

    1. Hi Hermann,
      hier handelt es sich um 16s-Packs, also 16 Zellen in Reihe (s für seriell), sodass sich die Spannungen der Zellen addieren. Bei einer Nominalspannung von 3,2V pro Zelle (LiFePo4-Zellchemie) sind das dann 51,2V (eben 16*3,2V).

      Gemeinhin spricht man aber dennoch von einem 48V-System. Das hat vermutlich historische Gründe, als die Batteriechemien noch andere waren – und damit auch die Nominalspannung(en).

      Viele Grüße
      Jörg

  2. Hallo Jörg,

    danke für die schöne Erklärung zur Programmierung des ESS System. Ich habe das fast 1:1 für mein System übernommen. Der Unterschied ist in meinem System, dass ich den PV Wechselrichter im Ausgang habe. Da es sich um die Erweiterung zu einem Balkonkraftwerk handelt, kann der Envertech Wechselrichter nicht mit dem restlichen System (Cerbo GX) kommunizieren. Alles erstmal kein Problem. Der Multi hebt ja die Frequenz im Ausgang an und der Envertech steigt dann aus, wenn die Batterie voll ist. Gezählt wird die PV Leistung nicht, was mich auch nicht so stört. Was allerdings stört, ist, dass der Multi zum Laden der Batterie offensichtlich nicht den Solarstrom nutzt, sondern das Netz. Zumindest zeigt der WLAN Stecker, den ich im System belassen habe, für die Aufnahme der PV Leistung, Stromfluss entsprechend der PV Leistung im AC IN an. Im Moment nutze ich das System einfach Off Grid. Was langsam schwierig wird, wenn die Batterie doch mal leer ist..
    Ist der interne Stromsensor für eine solche Anordnung nicht geeignet? Bzw. muss ich einen ET112 für das 1-Phasen System nachrüsten, dass der Multi das Netz ignoriert, bis der Akku leer ist und keine Sonne scheint?

    Vielen Dank für die Unterstützung

    Sebastian

    1. Hi Sebastian,
      ich weiss nicht, ob das der richtige Hinweis ist, aber man kann im Venus OS (und ich glaube auch bei der Konfiguration des Multiplus über diese oldschool Windows VE-Configre Software) einen Haken setzen, dass ein Wechselrichter am AC-Out-1 genutzt wird. Evtl. ist das schon der ganze Trick… Ich habe deine Anfrage auch mal an Jens von “Meine Energiewende” weitergeleitet, evtl. fällt ihm dazu auch noch etwas ein.

      Viele Grüße
      Jörg

      PS: Baller doch einfach mal einen Shelly 1 PM (Affiliate-Link) hinter deine Balkon-PV-Anlage (natürlich von deinem Elektriker installiert). Dann kannst du dessen Leistung easy mittracken – bspw. über HTTP-Requests. Werde ich vermutlich auch bald mal drüber bloggen…

  3. Hallo Sebastian,
    da fehlen derzeit noch ein paar Informationen. Warum brauchst Du ein Messgerät um AC-IN und AC-OUT zu sehen ? Das sollte Dir Dein GX Gerät anzeigen (Remote Console). Hast Du den ESS Assistenten konfiguriert ? Falls ja solltest Du entsprechend auch die Leistung des Balkon Solar Systems angegeben haben.

    Wenn Du alles richtig konfiguriert hast, dann solltest Du auch ohne zusätzlichen ET112 auskommen. Frage dazu: Warum nur einphasig ? Und warum vom Netz trennen ? Ohne passende Konfiguration wird der MP2 immer mit dem Netz verbunden bleiben. Dann ist aber wieder ein ESS Betrieb nur kurzzeitig erlaubt.

    Mir ist hier nicht ganz klar, was Du erreichen möchtest.

    Viele Grüße

    Jens

    1. Hallo Jens,

      Kurz zu den beiden „Messgeräten“: Das eine war mein Tracker für die Leistung aus dem Balkonkraftwerk und sollte einfach im System mit dem MP2 die Leistung mal aufnehmen. Das bekommt der MP2 ohne externen Zähler wohl nicht hin.
      Der andere ist im Moment einfach nur dazu da die Leistung zu messen, die als Überschuss ins Netz geht. Ich wollte nur mal gegenchecken, was tatsächlich intern verbraucht wird und was „ungenutzt“ raus geht.
      Das ESS-System habe ich konfiguriert und auch angegeben, dass ein PV-Wechselrichter mit entsprechender Leistung im AC OUT hängt. Nur kann der MP2 die erzeugte Leistung trotzdem nicht zuordnen. Wenn ausreichend PV-Leistung vorhanden ist wird AC-Lasten mit „0 Watt“ angezeigt und der Akku wird geladen /ins Netz eingespeist. Der „richtige“ Wert der AC-Lasten wird nur angezeigt, wenn aus dem Akku entnommen wird.
      Im Victron Portal ist auch nur „aus dem Netz“ und „von der Batterie“ in der Statistik zu sehen.
      Der Envertech PV Wechselrichter hat kein BUS-System und kann vom MP2 nur durch die Ausgangsfrequenz „gesteuert“ werden. Daher war ich länger im Off Grid Modus. Das sich was im AC IN tut habe ich erst jetzt festgestellt. Hintergrund ist die neuerliche Verbindung zum Netz, dass der Akku doch mal leer ist und der Kühlschrank dann ohne Strom wäre zum Beispiel.
      Die Anlage ist parallel zum Hausnetz. Alle Leitungen die da rein und raus gehen habe ich separat in Kanälen gelegt (wie gesagt Mietwohnung). Das Ganze ist lediglich für das Abfangen der Grundlast (Kühlschrank, Router, Aquarien) ausgelegt und alles ist auf ca. 900 Watt max. Dauerlast berechnet.
      Sämtliche Stromkreise sind mit 10A abgesichert, der MP2 auf max. 3,5A in AC IN eingestellt und so weiter.
      Ziel ist Nulleinspeisung trotz Verbindung zum Netz, anzeigen der Solarleistung und Netzbezug, wenn der Akku zu dieser Jahreszeit doch mal „leerläuft“.
      Falls es weiterhilft kann ich auch mal die Konfigurationsdatei des MP2 schicken oder was im Cerbo eingestellt ist für das ESS-System oder wir schauen mal gemeinsam via Teams o.Ä. drauf.
      Ach noch kurz zum Abschluss, ich bin gelernter Mechatroniker und Techniker. Die Grundlagen für die Auslegung von den Leitungen etc. ist kein Halbwissen aus dem Internet.
      Ich hoffe die Infos helfen weiter bei der Fehlersuche und vielen Dank.

      Viele Grüße
      Sebastian

      PS. Die Idee mit dem Shelly 1 PM klingt auch super, so ein Teil bestelle ich mir mal. Ich hatte auch schon überlegt ob ich mit einer meiner LOGO Steuerungen was dazu programmiere. 😊

  4. Hallo Jörg, hallo Jens,

    ein kleines Update zum ESS System am MP2:
    Ich habe diesen WLAN Zwischenstecker gegen einen Shelly Plus 1 PM getauscht und oh Wunder, der zeigt das Gleiche an wie der MP2 am AC IN.
    Ich gehe davon aus, dass es am Messprinzip dieser WLAN Stecker liegt. Wie auch immer das aussieht, ist es an dieser Stelle nicht geeignet. Ob es an der Marke, die ich verwende im Einzelnen liegt oder ein allgemeines Problem ist kann ich allerdings nicht sagen. Am Ende hätte ich das Ding vielleicht einfach nur drehen müssen..
    Seis drum, der Shelly macht wesentlich mehr Spaß und mir fallen schon x weitere Projekte ein, die ich damit angehen werde.
    Vielen Dank auf jeden Fall für die Unterstützung und Denkanstöße.
    Wenn ich jetzt noch den Shelly mit dem Cerbo verbunden bekomme, wäre ich noch glücklicher 😀

    Vielen Grüße

    Sebastian

  5. Hallo Sebastian,

    was Du benötigst ist ein https://www.victronenergy.de/accessories/ac-current-sensor

    Dieser wird an die Phase des PV-Wechselrichters gestülpt und misst dann deine PV Leistung am MP2.

    Hab ich noch übrig falls ich den hier irgendwie vermarkten darf. 🙂

    LG Sebbo

    1. Ja, brauchst du. Zur Installation auf jeden Fall, im Betrieb nur wenn du einen externen Pi nimmst anstelle eines Multi-mit-GX.

    2. Hi Heiko,

      wenn du den MP2 am Raspberry Pi betreiben möchtest, dann zwingend ja.

      Wenn du den MP2 bspw. an einem Cerbo GX anschließst, kannst du ihn theoretisch auch über das Victron Onlineportal konfigurieren bzw. eben eine vorgefertigte Konfigurationsdatei aufspielen. Davon bin ich aber ehrlich gesagt kein wirklicher Fan und würde das immer “händlich” direkt über den angeschlossenen Rechner mit MK3-Interface und der Victron Configure Software machen, da das einfach immer funktioniert.

      Außerdem kommst du um den MK3-Adapter nicht herum, wenn du manuell mal eine Firmware über den Rechner auf den MP2 aufspielen willst bzw. musst – wie es bei mir der Fall war, um drei MP2 mit exakt der selben Firmware zu versorgen, um sie in einen Dreiphasenverbund zu bekommen. Ist zwar nicht günstig der MK3-Adapter, aber ich würde den Kauf dringend empfehlen…

      Viele Grüße
      Jörg

  6. Hallo Jörg, toller Blog.
    Wie kann man den Multiplus II selbst konfigurieren? Der Zugang soll durch ein Passwort geschützt sein, wie ich gerade in einer Anleitung gelesen habe.
    Gruß Andreas.

    1. Das spaßige Passwort findet man hier:

      https://community.victronenergy.com/storage/attachments/29992-presentation-ess-systems.pdf

    2. Hi Andreas,
      zum Konfigurieren benötigst du erstmal gar kein Passwort – auch nicht für die initiale Konfiguration des “Grid Code”. Nur für eine spätere Änderung des “Grid Code” wird das Passwort aus dem von Matthias verlinkten Dokument benötigt.

      Viele Grüße
      Jörg

      PS: Normalerweise bekommt man das Passwort eigentlich nur im Rahmen einer Victron-Schulung. Spannend, dass das Dokument so offen in der Victron-Community geteilt wird.

  7. Hi Jörg, ich habe gerade gesehen, dass Victron nen neues Update auf Ver. 4.98 für die MPII 3000 rausgehauen hat.

    Weißt du ob es irgendwo nen Chancelog zur Einsicht gibt? Im Professionell Bereich gibt’s so weit ich gefunden hatte leider nur die Firmware. VG Matze

    1. Hi Matze,

      gibts unter https://professional.victronenergy.com -> Login -> Firmware -> VE.Bus (Multis, Inverters and Quattros) -> Changelog firmware.docx

      Hier der Direktlink: https://professional.victronenergy.com/downloads/firmware/file-download/?name=VE.Bus%20%28Multis%2C%20Inverters%20and%20Quattros%29/Changelog%20firmware.docx

      Viele Grüße
      Jörg

  8. Hi Jörg
    In deinem Blog Hausspeicher 28 kW beschreibst du das sich die BMS Messwerte mit dem JBD Adapter in Echtzeit mit dem Inverter teilen lassen.Dazu kann man das BMS per USB direkt amVenus-OS-Controler anschließen in deinemfall RaspberryPi3.

    Meine Frage ist , kann ich denn Adapter auch direkt mit meinem Viktron 3000 verbinden Sodas die zwei sich verstehen. Brauche ich dafür ein normales LAN Kabel oder das Umgecrimpte von Viktron das die beim Anschluss der Pylontech verwenden.

    1. Hi Thomas,
      der normale Multiplus ist erstmal “dumm” wie Stroh – damit kannst du gar nichts steuern oder per USB anstöpseln. Du brauchst immer einen Venus-OS-Controller, der alle Systemgeräte überwacht und steuert. Du kannst bspw. den Multiplus mit “GX” im Titel nehmen, denn dort ist der Venus-OS-Controller quasi huckepack verbaut. Dort kannst du dann dein BMS per USB anschließen. Ich finde das Konzept des eingebauten Controllers im Mulitplus aber so semi gut gelöst und würde das zentrale Steuerelement aka Venus-OS-Controller besser hardwareseitig “unabhängig” einbinden. Aber das ist – wie so oft – Geschmacksache.

      Viele Grüße
      Jörg

  9. Hi zusammen,

    Mein VE configure erkennt einfach den multi II nicht.
    Keine „com ports“ gefunden.

    Win10 Laptop
    Cerbo GX abgeklemmt
    Nur reine Verbindung von Pc -> Multi II via MK3 Interface

    Hat jmd eine Idee, warum er den Multi nicht findet?

    Danke vorab für jeden Tipp.

  10. Hallo zusammen
    Wenn ich das Handbuch vom Venus OS richtig verstanden habe übergibt das BMS nur 3 Werte.
    Mir stellt sich jetzt die Frage „brauche ich einen Datenaustausch zwischen meinem Multiplus GX und dem BMS .
    Ich könnte mir vorstellen das die Spannung an + und-
    Dem Victron Multiplus reicht um seine Ladung und Entladung des Akku zu steuern.
    Das BMS schützt den Akku.

    Oder hab ich jetzt was ganze wichtiges übersehen?

    Vielen Dank im Voraus für eure Kommentare die helfen mir als Anfänger ungemein.
    Lg Thomas

    1. Hi Thomas,

      eine Minimallösung ist immer möglich, aber in diesem Fall meiner Meinung nach nicht wirklich erstrebenswert…

      Um nur mal einen Vorteil zu nennen, der alleine schon für mich reichen würde: Venus OS kann basierend auf dem aktuellen SoC der Batterie die Ladeleistung dynamisch drosseln. Nennt sich CCCM (Charge current control management). Mehr Infos hier: https://github.com/Louisvdw/dbus-serialbattery/wiki/Features

      Viele Grüße
      Jörg

    2. Vielen Dank für die tollen Erklärungen.
      Hat mir bei der Inbetriebnahme meines MP2 als ESS sehr geholfen !

  11. Jörg,
    super blog und Video. Ich habe mal eine Frage bzgl ESS. Mein System besteht aus 1120 Ah LiFePo (12V), Multiplus 3000, 1kVp Solar Cerbo (auf Wohnmobil). Ich würde gerne dann wenn wir nicht fahren überschuss zurück einspeisen. Theoretisch nach meinem Verständnis sollte das funktionieren aber in der ppt stand das es nicht empfohlen wird. Frage warum ist das so?

    Gruß
    Thomas

  12. Hallo Experten!
    Vielen dank für die Mühe und das Video. Hat mir auch sehr geholfen! Wirklich toll!

    Ich habe nun einen MP2 GX netzparallel auf L1 installiert.
    Daran angeschlossen 1x Pylontech US3000C 48V.
    Der MP2 hängt AC In seitig auf dem FI Kreis 1 in der Hausverteilung hinter einem eigenen B16 LS.
    Eine Ost-West Kleinsolaranlage (600VA AC Leistung max) ist an einem anderen Stromkreis mit B13 LS, aber ebenfalls im FI 1 Kreis und ebenfalls auf L1 angeschlossen.

    Soweit, sogut, funktioniert alles, das ESS, mit EM24, arbeitet wie es soll und Akku wird mit Überschuss geladen.

    Mein Problem beginnt nun mit der nächsten Ausbaustufe, AC Out 1, der USV Ausgang für kritische Lasten.

    Direkt am Ausgang habe ist ein B16 RCBO (FILS) montiert.
    Wenn ich jetzt den Stromkreis der Kleinsolaranlage, an dem auch das Treppenhauslicht und Bad hängt, in der Hauptverteilung abtrennen (L und N) und an dem AC Out RCBO anschließe, so löst dieser sofort aus.
    Manchmal löst zusätzlich der FI in der Hausverteilung vor dem MP2, also AC in seitig, ebenfalls aus.
    Wie kann das sein?
    L und N sind sauber aufgetrennt und hängen nur am AC Out 1 ohne Verbindung zum N auf der AC In Seite.
    Lediglich der PE ist mit dem Rest der Anlage verbunden über die gemeinsame PE Sammelschiene in der Verteilung.

    Hänge ich an den RCBO nur eine Klühbirne (L und N ohne PE), funktioniert dies.
    Kann es am durch verbundenen PE liegen?
    Aber der PE ist im MP2 selbst ja auch zwischen AC In und Out sowie mit der Erdungsschraube des Gehäuses dauerhaft durchverbunden.
    Also klingt das eher nicht logisch.
    Der Stromkreis selbst ist ja auch in Ordnung, da der FI nicht auslöst, wenn normal angeschlossen.

    Hab keine Idee mehr, falls jemand eine Idee hat 🙂

    1. Diese Frage ist ohne ein brauchbares Messgerät, mit dem man Isolation und Gleichstromanteil und so weiter unter Last prüfen kann, nicht ohne Weiteres beantwortbar.

      Löst das Ding auch aus, wenn die Sonne nicht scheint?

      Löst das Ding auch aus, wenn der MP2 im Inselbetrieb ist?

    2. Hallo Matthias,

      Danke für die Antwort.
      Fehler gefunden.
      An dem LS hängt noch ein zweiter N, der irgendwo abgezweigt wird, d.h. der Stromkreis ist irgendwo im Haus aufgeteilt und kommt eben mit 2 N zurück.

      Beide N auf den AC Out 1 und es funzt!

      Danke und Gruß

    3. Weia. Wer kommt denn auf sowas?

      Diese “irgendwo im Haus aufgeteilt”-Stelle solltest du dringend finden und beheben. Sowas gehört sich nicht.

      Schleifen in stromführenden Leitungen sind grundsätzlich eine bescheuerte Idee. Unter Anderem dienen sie bei Gewitter als Induktionsspulen und können dadurch interessante Effekte auslösen, die du … äh … eher vermeiden willst..

  13. Hallo Jörg
    Ich habe heute nach deiner Anleitung die Einstallungen gemacht. Leider schalten die MPPTs sofort ab mit der Meldung. Batterie Spannung zu hoch. Die Batterie hat aktuell 52,6V.
    LG

  14. Hi Jörg,

    ich habe mir einen Batteriespeicher 48 Volt gebaut und mit einem Victron Multiplus II GX gekoppelt.
    Im Zählerschrank hängt der ET340. Die Anlage läuft AC zeitig prima und die Verbräuche sind VRM Portal
    alle da.
    Nur der Multi erkennt meine Batterie nicht wirklich und macht Alarm ” Battrie low ” und gleichzeitig
    Batterie 100 %. Die Folge ist das die Batterie nicht geladen wird. Wie kann man dieses Problem lösen.
    LG Björn

    1. Hi Björn,
      fernanalysetechnisch bissl schwierig. Teilt das BMS den SoC der Batterie an Venus OS mit und ist dieses als “Battery Monitor” konfiguriert? Insgesamt scheinen die Spannungseinstellungen des Multiplus-Ladegeräts nicht korrekt zu sein. Das würde ich als Erstes mal kontrollieren…

      Grüße
      Jörg

  15. Hallo Jörg.
    Vielen Dank für Deinen Blog. Sind sehr gute Infos.
    Habe allerdings ein ähnliches Problem wie Björn.
    Der SoC am Multiplus zeigt 100%, bei 51.4Volt an.
    Das DalyBMS und das Fluke zeigen mir dieselbe Spannung an, jedoch ist der SoC am BMS geringer. Dieser liegt bei 22%. Das BMS kommunziert in meinem Fall noch nicht mit dem Multiplus.
    Die Einstellungen im Configure habe ich nach den Werten aus Deinem Video vorgenommen. Diese mittlerweile 800x überprüft ob ich nicht irgendwo nen häckchen vergessen habe….
    Wie kann ich den SoC am MP einstellen/anpassen.?
    Kommuniziert wird über Cerbo…
    Vielen Dank für Eure Mühe.
    Gruß, Andre

    1. Hi Andre,
      das JBD-BMS muss auch korrekt konfiguriert werden, damit es passt. Ausserdem sollte man laut Anleitung auch erstmal komplett vollladen, dann komplett entladen und dann stimmt der SoC des BMS erst einigermaßen. Ich werde dazu bald Inhalte liefern, welche Settings man vornehmen sollte und wie sich die Zellen verhalten wahrend des Betriebs im Kontext des Spannungsverlaufs. Ist teilweise nicht so trivial. Also bitte noch etwas Geduld, da meine neuen BMS erst kommende Woche (hoffe ich zumindest) eintrudeln und ich es damit erläutern möchte.

      Viele Grüße
      Jörg

    1. Du hast die Wahl zwischen “genug Spannung um notfalls auch mal ein 16er-Pack zu bespielen”, “genug Strom um in nichttrivialer Zeit 16 parallele Zellen auf 3.6V zu laden”, “Spannungs- und Strombegrenzung genau genug einstellbar” (also auch was zwischen 3.5 und 3.6V), “lässt sich via USB oder Modbus steuern”, und “kostet weniger als deine gesamte restliche Solaranlage”. Ach ja, “hat separate Spannungsmessanschlüsse” wäre auch nett, und zwar für Plus *und* Minus, manche denken dass es auf der Masseleitung keinen Spannungsabfall gibt. 🤣
      (Alternativ kann man sich ein busfähiges Multimeter anschaffen, damit die Zellspannung messen, und anhand dessen die des Netzteils nachregeln.)

      Je nachdem geht man dann zu den üblichen Verdächtigen, d.h. eher Farnell als Reichelt (und garantiert nicht Amazon), und sucht aus dem Angebot ein passendes Gerät aus.

      Ich hab diesen Job auch noch vor mir … gibt aktuell zu viele andere Baustellen.

    2. Hi Jan,
      gerade zufällig erst hier geantwortet: https://meintechblog.de/2022/11/108-stueck-eve-280k-lfp-zellen-trudeln-ein-alle-details-und-offene-fragen/#comment-37854

      Viele Grüße
      Jörg

  16. Hallo Jörg,
    vielen Dank für deine Antwort. Vielleicht hab ich das Problem nicht richtig beschrieben. Ich stelle aktuell nicht die Soc vom DalyBMS in Frage, sonder die vom MP. Dieser zeigt ein Soc von 100% bei 51,2V an und lädt da auch nicht weiter. Das ist das Problem. Die Werte, welche ich im configure bei “charger” eingestellt habe sind
    Konstantspannung 56,8V
    Erhaltungsspannung 54V
    Ladestrom 35A
    Dementsprechende grenzen und Werte hab ich auch im BMS eingestellt.
    Lege aktuell noch keinen Wert darauf dass Soc vom BMS und MP genau gleiche % anzeigen. Wäre erstmal zufrieden wenn der MP die komplette Kapazität das Akkus nutzt.
    Bin für jeden Vorschlag dankbar.
    Grüße, Andre

    1. Hallo
      Ich habe das gleiche Problem
      Seit heute Morgen hab ich eine Zwangsladung laufen
      Der Akku lädt sich auf, Spannung steigt aber die % Anzeige beibt stehen

  17. Der Multi errechnet die Prozentangaben aufgrund der eingegebenen Werte über Ve.Configure, sprich Kapazität, Ladeschlussspannungen, Cut Off Voltage, Substain Voltage , Ladekurve usw.

    1. Hallo Thomas,
      Bei meinem System bleibt leider beides stehen. Die Soc am MP steht bei 100% und die Spannung des Akkus bleibt bei 51,2V stehen. MP und BMS zeigen die gleiche Spannung an. Habe die Anlage auf lose Verbindungen usw. überprüft, die Spannung vor\ nach dem BMS und am MP gemessen. Überall stehen die 51,2V an. Er lädt halt nur nicht weiter. Ansonsten macht die Anlage was sie soll.Entlädt den Akku, wie eingestellt, auf 46,4 Volt. Ohne Pv Leistung greift dann auch irgendwann der sustain Wert von aktuell 48Volt und lädt den akku mit geringer leistung bis dahin auf. Nur nach oben hin passiert nichts.
      Gruß, Andre

  18. Gude zusammen
    Ich habe gelesen das derMP2GXan seinem
    USB Eingang mit einem USB Hub mein BMS mit dem 485 Bus auf USB Adapter das SOC erkennen kann

    Lg Thomas

    1. Hallo zusammen, ich hatte das selbe symptom. Dabei ist victron nicht so toll wie sie selbst von sich glauben. Die Ladeschlussspannung im MP2 gilt nur für den Lader über Netz oder im falle eines angeschlossenen Fronius oder auch eines Microinverters auch für diese. Verwendet man smartsolar mppt`s dann muss die Ladeschlussspannung in jedem dieser Laderegler separat eingestellt werden. Eine leichte übersteuerung von bis zu 0,3V konnte ich feststellen, da heißt man darf nicht all zu scharf an die Abschaltspannung des BMS ran gehen . 54V für 16s habe ich auch eingestellt. 55V im Mp2 (das aber nur mal experimentiel) um das Frequenzshifting der Blakonwechselrichter zu testen – ist ein komisches Verhalten. Mein MP2 produziert dann 53Hz – der Micro steigt aus – und irgend wann – wie und durch was hab ich noch nicht gefunden – geht die Freuquenz wieder auf 50Hz zurück.

  19. Hi Jörg,
    vielen Dank für das Video, hat mir sehr geholfen das erste Setup meines Multiplus fertig zu stellen.
    Da ich ebenfalls eine 16S Konfiguration mit EVE Zellen fahre konnte ich zumindest die Batterieeinstellungen
    1:1 übernehmen.
    An AC Out1 hängen bei mir einige “wichtige” Verbraucher, zusätzlich habe ich da auch 2 PV Wechselrichter hängen (hier weicht meine Konfiguration von Deiner ab).
    Dazu eine Frage, in der Konsole sollte eigentlich neben AC Loads auch AC Critical Loads angezeigt werden. Bei mir ist das leider nicht der Fall. Ich sehe lediglich AC Loads. Im VRM Portal wiedrum sehe ich korrekterweise Beides getrennt (wie ich es auch für die Konsole erwarten würde). AC Loads in der Konsole ist die korrekte Summe aus “Critical Loads” und “AC Loads” aus dem Portal.
    Habe ich da irgendwo ein Einstellung übersehen die mir das korrekt in der Konsole aufteilt bzw. anzeigt?

    Gruß
    Udo

  20. Guten Tag,

    ich hätte eine Frage bezüglich dem Victron MPPT 250/70 MC4 VE.Can.
    Evtl kann mir hier ja jemand meine Frage beantworten.
    Ich betreibe zwei SMA STP8.0 mit insgesamt 19kWp Leistung.
    Im Aufbau ist gerade ein ESS bestehend aus drei Multiplus 48/5000 mit zwei EVE 280Ah 18s Akkus.
    Um auch Schwarzstartfähig zu sein plane ich für 2023 noch eine 4,8kWp Anlage die an einen MPPT 250/70 angeschlossen werden soll.
    Wenn ich richtig informiert bin, benötige ich bei einem 18s Akku eine Konstantladespanung von 63,9V (3,55V pro Zelle).
    Der Multiplus 2 kann diese Spannung liefern. Jedoch finde ich keine Info ob der MPPT das auch kann.
    Weiß hierzu jemand mehr oder kann das mal testen?

    Gruß

    Tobi

    1. Hallo zusammen
      Meine Anlage läuft 😃, jetzt möchte ich gerne 3 Phasen haben also noch zwei multipluss kaufen .
      Meine Frage dazu ist brauche ich auch noch 2×16 Akkus oder läuft das erst mal mit einem?
      Vielen Dank im Voraus für eure Antworten
      Lg Thomas

    2. Hi Thomas,
      gute Entscheidung! Kenne ich irgendwo her… 🙈

      Temporär reicht erstmal auch ein Batteriepack, wobei du dann je nach eingesetzten Multipluss-Modellen nicht die komplette Lade-/Entladeleistung nutzen kannst. Denn einen Batteriepack würde ich persönlich nur bis max. 5-6kW belasten, um unter 0,5c zu bleiben und die Zellen zu schonen. Außerdem springen sonst die Zellspannungen u.U. zu sehr bei einem SoC über 80% und unter 20%, was bis zum Abkoppeln des Battereiepacks durch das BMS führen kann. Deshalb langfristig mindestens zwei Batteriepacks, sofern es drei MP5000 werden.

      Viele Grüße und Erfolg beim Upgrade
      Jörg

  21. Guten Abend,

    Ich bin schon weile auf der Suche habe aber noch keine Antwort gefunden:

    Ich habe ein 48v System mit Smartsolar Mppt, Lifepo4 Akku, Multiplus2 und Cerbo.

    Wie kann ich es als ESS mit folgender Einschränkung konfigurieren.
    Die Batterie soll nur über der MPPT geladen werden + der Multiplus soll nur Strom liefern solange der Akku größer 50V hat und Netz vorhanden, wenn kein Netz vorhanden soll die Abschaltspannung bei 44V liegen.

    Ist das möglich?

    Gruß Jeffrey

  22. Es werden 3 3000er
    Hast du Erfahrung mit 3 Phasiger Generatorladung über die 3 Multipluss
    Wenn ja würde ich mich über einen Blogeintrag sehr freuen
    Lg Thomas

    1. Hi Thomas,
      du meinst einen Notstromgenerator am Multiplus? Keinerlei Erfahrung auf meiner Seite, sorry. Für mich persönlich auch gänzlich uninteressant, zumindest aktuell…

      Viele Grüße
      Jörg

  23. Hallo Jörg,
    gebe ich im Multiplus nur die Batterie Kapazität von einem Pack an oder die gesamt installierte Kapazität (4×280=1120Ah)?
    Viele Grüße
    Thorsten

  24. Hallo zusammen
    Gude Jörg
    Gestern habe ich meinen MP2 zu einem 3Pasen System erweitert
    Leider kann ich jetzt keine zwangsladung über die Remote Console
    Hast du vielleicht einen Tipp

    Lg Thomas

  25. Alles erledigt funktioniert

    Aber jetzt vertragen sich die zwei bms nicht .Ich habe die gleichen gekauft wie du,wenn ich jetzt in die App gehe kann ich immer eins einschalten aber das zweite lässt sich nicht einschalten natürlich hab ich das auch umgekehrt probiert
    Vielleicht hat einer von euch einen guten Rat für mich
    Lg Thomas

  26. Hallo zusammen
    Kann man die JBD BMS mit einem Taster oder Schalter einschalten oder nur über die Xiaoxiang App
    Im Voraus vielen Dank Thomas

  27. Hallo Jörg,

    ich weiß nciht ob die Frage schon gestellt wurde.. Habe meine Multiplus an einer US 3000 c.
    Habe ohne Battery Life eingestellt. Anlage lädt das Akku voll… dann entlädt es das Akku auf 45 %… aber dann so bei 41-42% fängt er ab und zu an das Akku wieder zu laden durch Netztstrom.. was ich aber nciht will.. nur bei Überschuß am Tag soll er die Akkus laden… habe ich eine Einstellung falsch gemacht?
    Dazu möchte ich eine zweite 3000c einbauen. Muss per MK3 Kabel dem Multi die neuen Werte sagen oder reicht ein Neustart und er findet die zusätzliche Batterie automatisch und ändert z.B. Die Akkukapazität von 75Ah auf 150Ah ?
    Lieben Gruß
    Tilo

  28. Hallo Jörg,

    hast Du (oder jemand anders hier im Blog) Erfahrung mit der Einbindung eines SMA home manager 2.0? Ich würde gerne meinen im Bestand nutzen. Dr. google hat mich nicht weitergebracht.

    Danke Euch, Thomas

    1. Hi Thomas,

      Schau mal hier: https://github.com/mitchese/shm-et340

      Damit hab ich mein ESS-System mit nem SMA HM2 laufen.

      Grüße Heiko

    1. Hi Thomas,
      das klingt ja spannend. Kannte ich bisher noch nicht. Muss ich mal auf meine ToDo packen…

      Hast du das selbst im Einsatz? Falls ja, würden mich Erfahrungswerte sehr interessieren.

      Viele Grüße
      Jörg

  29. Hallo zusammen,
    brauche Hilfe. Ich hab einen Multiplus 2 und eine Venus installtion. Ich hab jetzt alle Geräte verbinden können, nur erscheint keines im Übersichtsbild, alle Werte sind leer und der MP 2 erscheint als unbekannt, wie bei einer leeren Installation? Was mache ich falsch?

    VG
    Günter

    1. Fehler gefunden, mit Wlan alleine geht das nicht mit dem anmelden. Verkabelt und schon gehts.

      Danke!

      VG
      Günter

  30. Hallo!

    Ich habe hier ein Verständnisproblem bei den Einstellungen, genauer bei dem Zusammenspiel des JBD-BMS mit dem Multiplus. Vielleicht übersehe ich etwas, ich fand aber diesbezüglich keine Infos in deinen Beiträgen bzw. Videos. Ich habe das Gefühl, hier ist ein “Informationsloch” zwischen VenusOS aufsetzen und System ist Einsatzbereit 😉 Ich könnte mir vorstellen, es liegt daran, weil du Loxone verwendest…

    Der JBD-BMS wird vom VenusOS (am Pi) erkannt. In der Geräteliste erscheint “Serial Battery (LLT/JBD)”, alles ist OK.

    Jetzt zu den konkreten Fragen:
    1. In der Remoteconsole muss jetzt unter “Systemsetup -> Batteriewächter” der JBD eingetragen werden (“Serial Battery (LLT/JBD)”, korrekt?
    2. In der Console: Geräteliste -> Serial Battery (LLT/JBD) -> Parameter habe ich aktuell die Standardeinstellungen:
    Ladespannungsbegrenzung 51,75V
    Ladestrombegrenzung 5A
    Entladestrombegrenzung 60A
    Interessieren diese Werte? Ich sehe hier eine Redundanz mit den Einstellungen in “VE Configure” (z.B: Ladegerät -> Ladestrom).
    Unter ESS kann dann zusätzlich die Ladeleistung und max. Wechselrichterleistung begrenzt werden.
    Schliesslich in der App vom JBD-BMS kann der max. Ladestrom sowie die Max. und Min. Spannung eingestellt werden.
    Es sind also teilweise 3-4 Stellen, an denen in meinen Augen der gleiche Parameter bestimmt wird. Was gilt nun?

    1. In der Zwischenzeit selber etwas nachgeforscht.. Es klemmt wohl was in der utils.py.
      Geräteliste -> Serial Battery (LLT/JBD) -> Parameter ->
      Ladespannungsbegrenzung 51,75V <- dieser Wert geht, wieso auch immer, von 15 Zellen aus (15×3.45V)
      Ladestrombegrenzung 5A <- in der utils.py steht MAX_BATTERY_CURRENT = 50.0. Das wird nicht übernommen..
      Entladestrombegrenzung 60A <- das passt.

      Ich muss es mir morgen in Ruhe noch mal anschauen..

    2. Ja bekommst du sicher hin…

      Es ist eben so, dass man mehrere Grenzwerte definiert und die von dir angesprochene Redundanz ist explizit erwünscht. Wenn eine “Sicherung” – warum auch immer – versagt, greift zur Not eben noch eine andere.

      Alle zu konfigurierenden Werte dürfen aber auch nicht identisch sein… Das BMS sollte dabei erst in letzter Instanz greifen, da es den Batteriepack komplett abkoppelt. Und dann ist erstmal Schicht im Schacht.

      Zu den Spannungsniveaus bzw. Einstellungen habe ich ja erst einen Blogpost veröffentlich. Evtl. kennst du diesen ja noch nicht: Operation Hausspeicher – LiFePo4-Zellen und die richtigen Spannungseinstellungen

      Vielleicht hilft dir das ja schon ein Stück weiter…

      Viele Grüße
      Jörg

  31. Hallo Jörg,

    Danke für dein tolles Video. Ich habe jetzt noch ein Problem. Ich habe 2 x 16S1P-Akkupacks verbaut. Beide Packs werden von je einem JK-BMS überwacht. Die beiden BMS sind nicht mit meinem Raspi/VenusOS verbunden. Soweit ich weiß, geht das bei JK nur mit einem BMS. Der SOC kommt bei mir vom Victron Samrt-Shunt. In den Einstellungen des Smart-Shunt kann ich nur die Obere Ladespannung (100%) eingeben. Die untere kommt aus den Einstellungen des ESS-Assistenten. Da habe ich gemäß deinen Empfehlungen 44,8 V als untere Entladespannung für alle C-Werte eingestellt und als Sustain-Spannung 48 Volt.

    Jetzt ergibt sich bei mir folgendes Bild: Beim Entladen zieht der MP2 die Akkus mit voller Leistung bis 44,8 Volt leer. Dann stoppt die Entladung und der MP2 lädt die Packs wieder bis zur Sustain-Spannung von 48V auf. Das kann doch so nicht im Sinne des Erfinders sein. Ich vermute mal, dass bei dir das BMS da beim Entladen früher eingreift. Hast du eine Empfehlung für mich ? Soll ich die Entladespannung im ESS-Assistenten auf 48V (2C) anheben und für die kleinere C’s vielleicht sogar noch ein bisschen höher?

    1. Hi Markus,
      binde deine BMS per USB-Adapter an Venus-OS an. Dazu die Erweiterung “serial battery” nutzen und zusätzlich das Tool “aggregate batteries” (Links dazu im Blogpost Operation Hausspeicher – 100kWh mit neuem 18s-Batteriepackdesign).

      Damit werden alle erkannten BMS als ein zentrales BMS zusammengefasst und in den Settings von “aggregate batteries” kannst du viele wichtige Dinge (Spannungen, Drosselung der Ladung/Entladung bei bestimmten Zuständen) definieren. Das halte ich insgesamt für für den sinnvollsten Ansatz, da das BMS einfach die vollumfänglichsten Infos bis runter zur Zellebene liefern kann…

      Viele Grüße
      Jörg

    2. Das stimmt so nicht.
      Habe auch 16S an Smart shunt.Der MP2 entlädt bis zur eingestellten SoC Rate,unterbindet dann die Entladung und startet mit laden.Bei mir sind es genau 3% Hysterese!
      44,8V für alle C Werte halte ich auch für falsch.44,8V.
      48/47/46V habe ich eingestellt und fahre gut damit.Welchen Sinn macht eine Lastabhängige Abschaltung wenn der untere Abschalwert bei allen Belastungen 44,8V beträgt ?

    3. Bei mir läuft die primäre Regelungslogik eben über die Erweiterung “serial battery” bzw. “aggregate batteries” – also über die BMS-Informationen. Die Werte im Multiplus sind lediglich als zusätzliche Sicherung gedacht, die im Normalfall eh nicht greifen bzw. keinen weiteren Einfluss auf irgendwas haben.

      Wenn die gesamte Regelung hingegen über den Multiplus läuft, macht das sicherlich Sinn, wie du es erläutert hast. Was du genau mit “44,8V. 48/47/46V habe ich eingestellt und fahre gut damit.” meinst, kann ich jedoch nicht nachvollziehen.

      Die lastabhängige Abschaltung mit mehreren Schwellwerten (insbesondere hohe C-Raten) macht bei Hausspeichern meiner Meinung eh nur bedingt Sinn. Die Konzeption sollte hier vorsehen, dass der Speicher ohnehin relativ groß dimensioniert ist und damit nicht allzu stark belastet wird – primär um die Lebensdauer zu erhöhen. Mehr als knapp 0,2C “fahre” ich bspw. nie, um die Zellen zu schonen.

      Viele Grüße
      Jörg

  32. Die 44,8V war von mir falsch reingeschrieben.
    Ich habe als Abschaltwert bei der geringsten Last 48V hinterlegt und bei der höchsten Last 46V. 47V dann bei der mittleren Last.
    Als Sustain habe ich 50V eingestellt.
    Belaste meinen 16S 180Ah ca. 9,6 kwh Akku auch nur mit max.0,3C ! was dann ungefähr 13A Ac entspricht !

  33. Also ich bin mir nicht sicher, ob ich die Angaben richtig verstanden habe. Im ESS-Assistenten kann die Abschaltspannung für 0,005C – 0,25C – 0,7C – 2C eingestellt werden. Ich habe deine Angaben von geringster bis höchster Last jetzt wie folgt verstanden:

    0,005C => 48V
    0,25C => 47V
    0,7C => 47V
    2 C => 46 V

    Das bedeutet doch, dass ich mit einem sehr hohen Entladestrom tiefer entladen darf, als mit einem geringen Entladestrom. Wäre das nicht genau falsch herum, oder habe ich da einen Verständnisfehler. Dann leuchtet mit auch nicht ein, warum die Sustain-Spannung auf 50V eingestellt ist. Bedeutet das nicht, dass dann nach der tiefsten Entladung, wie bei mir, jedes mal mit Netzstrom wieder bis 50V aufgeladen wird?

    1. Die Spannung bricht doch unter hoher Last tiefer ein als ohne Last.
      Wenn ich mit 2C entlade was ja schon fast 20kw wären bricht die Spannung stärker ein als wenn ich mit 0,05C entlade was grademal 50W oder 1A wären.Entlade ich mit 0,05C bis auf 48V ist der Akku nahezu leer und sollte dann schleunigst wieder auf die Sustainspannung 50V gepusht werden.

  34. Nächste Frage, die die ganzen obigen Werte für mich vielleicht ad absurdum führt: Ich habe 2 x 16S mit EVE LF280K. Das heißt doch, dass 1C bei mir gleich 2×280=560 ist, richtig? Dann habe ich einen MP2/5000, der soweit ich weiß, einen maximalen Entladestrom von 70A hat. Dann ist doch der maximale C-Wert bei mir 70/560=0,125, richtig? Dann rechne ich nochmal weiter:
    560 x 0,005C = 2,8 A
    560 x 0,25 C = 140A
    560 x 0,7 C = 392 A
    560 x 2 C = 1120 A
    und das bedeutet doch, dass diese Grenzwerte für mein System sowieso Käse sind. Auf 0,7C oder 2C werde ich nie kommen. 98% der Zeit wird in der 2ten Stufe mit 2,8A-70A entladen und der Rest in der ersten Stufe mit 0A-2,8A.

    Bittet schaut euch meine Überlegungen genau an. Ich habe nur ein fundiertes Halbwissen und würde gerne wissen, ob ich das richtig erfasst habe.

  35. Mein letzter Kommentar kam viel zu spät. War zwischendurch draußen und als ich gepostet habe, war dein Kommentar ungelesen schon dazwischen. So langsam kapier ich’s. Dann geht es also darum die tiefsten Ladespannungen je nach Entladestrom so zu wählen, dass die Spannung bei Beendigung der Ladung, wenn die Spannung von alleine wieder steigt so zu wählen, das nach Möglichkeit die Sustain-Spannung erreicht wird, ohne überhaupt von außen nachladen zu müssen?

  36. Hallo Jörg,
    kann man per Config auch ohne Kabel über das VRM Portal konfigurieren ?
    Welche Einstellung soll ich bei Li ion Akkus wählen ?
    VG Andreas

  37. Wir haben eine bestehene PV Anlage auf dem Garagendach mit 2,2 kwH Gesamtleistung.
    Nun haben wir uns dazu entschieden den Strom zu speichern.

    Daszu haben wir folgendes Sysdtem gekauft:

    https://greenakku.de/Heimspeicher-Systeme/Victron-Multiplus-II-48V-1-Phasen-3kVA-Speicherpaket-5-12kWh-Liontron-LiFePO4-mit-Cerbo-GX::4120.html

    Das Problem daran ist das keinerlei Anschlußplan bei liegt!
    Selbst meine Elektriker ist mit seinem Latein am Ende!
    Da sind USB Kabel bei wo keiner weis wo diese hingehören.
    Die RJ45 Kabel sind mittlerweile alle verbunden und hoffentlich auch da wo sie hingehören 🙁

    Hat zufällig jemand einen genauen Schlußplan wo welches Kabel hingehört?
    Leider finde ich auch keinerlei Infos im Internet in der Konstellation wie sie wir gekauft haben.

    erstmal für etwaige Hilfe eines Neulings

    1. Mp2. AC in mit 3x4mm2 und 32A abgesichert an L1 im Sicherungskasten / Unterverteilung anschliessen.
      Smartmeter EM24 direkt hinter Zähler einbauen.Dabei unbedingt die Zuleitung von oben in den EM24 und die Ausgänge unten.Einmal Neutralleiter am EM24 nicht vergessen.

    2. Hi Heiko,
      puh, das ist hier vermutlich nicht so ganz die richtige Stelle, um Hilfe anzufordern. Hier geht es primär um DIY-Batteriespeicher. Mit so kommerziellen Lösungen kenne ich mich nicht detailliert aus. Würde hartnäckig beim Hersteller nachhaken und Infos einfordern. Das MUSS vernünftig dokumentiert sein… Ansonsten: Widerruf!

      Viele Grüße
      Jörg

  38. Moin. Vielen Dank für dein Video.
    Ich hab alle Schritte befolgt und nun zu meinem Problem, Außer, dass ich vielleicht ein wenig beschränkt bin.

    Ich habe die Victron Anlagf parallel zu meiner SmA Anlage laufen und habe auch nur den Smart Energy Meter installiert. Habe auf meinem Cerbo GX die phyton laufen und kann auch die AC Lasten des SMA inverters auslesen. Soweit so gut. Nun habe ich an meinen Multiplus im Schuppen eine Pylontech Batterie angeschlossen und diese wurde auch wunderbar geladen. (2xusc300) wenn nun aber die Lasten den PV Eingang überschreiten juckt das meinen Multiplus null. Die Batterie liegt bei 100% und idelt rum. Dvcc oder wie das heißt steht auf zwangs an und der ess auf Batterie Optik mit 10% soc Grenze.

    Warum zur Hölle bekomme ich aus dem Akku keine power ins Netz rein. Welche Einstellung übersehe ich ?

    Ich würde mich sehr über Hilfe freuen

    1. Ja steht auf 1 also inverter und laden. Und nein steht nicht aufs keep. Würde ja gerne Bilder schicken aber geht hier nicht oder ?

  39. Hallo Jörg,

    Ich hoffe meine Frage passt in diesen Thread.

    Habe ein netzparallelen Multiplus 2 als ESS konfiguriert und mit 2x 24V/200Ah LiFePo4 Speicher laufen. AC seitig hängt auch ein Fronius Symo 6 ein Hoymiles HM 1500 im System. Am AC OUT hängt ein weiterer HM 1500 und an der Batterie noch ein MPPT. Soweit so gut. Es läuft alles rund und sehr gut.

    Meine Frage bezieht sich auf die Darstellung der Werte im VRM der AC Lasten pro Phase. Die Werte bekommt das Cerbo über einen EM24.
    Aktuell wird bei den AC Lasten auch die Ladeleistung des MP2 an die Batterie als AC Last und folglich auch als Verbrauch angezeigt. Die Ladeleistung aber ausschließlich ja nur von den WR da Grid Setpoint mit 0W gesetzt ist.
    Somit ist die Gesamtberechnung des Verbrauches ja irgendwie falsch oder hab ich da einen Denkfehler bzw. kann man das irgendwie lösen?

    Vl kannst du hier ein wenig Licht ins Dunkle bringen :-).

    Danke vorab.

    1. Hi Thomas,
      da lassen sich im Interface einige Haken setzen, die Einfluss auf die Visu in Bezug auf die angezeigten/berechneten Leistungswerte haben. Kenne mich damit aber im Detail nicht aus, da ich das nicht nutze…

      Viele Grüße
      Jörg

  40. Hallo,

    wichtig ist, dass man bei Verwendung des EM24 (direkt hinter Bezugszähler auf Kundenseite) diesen im CerboGX noch als Netzsensor definiert.

    Gruß M#energie

    1. Hallo,

      Der EM24 sitzt direkt hinter dem des Netztbetreibers und er ist auch so im CerboGX eingestellt.

      Zu diesem Phänomen gesellt sich noch ein weiteres:
      Bei den AC Lasten wird der Ertrag eines Inverters (AC-IN) als positiver Wert auf der entsprechenden Phase angezeigt. Das aber nur sobald der MP2 in “Absorption” schaltet und die Batterie quasi voll ist. Bei “Bulk” Ladung wird bei AC Lasten auf der Phase auf der Inverter hängt der Ertrag nicht angezeigt.

      Hat hier wer eine Idee an was das liegen könnte?

      Danke.

      LG

  41. Hallo Jörg, Hallo Solarfans
    Dein Video vom 03.07.2022 hat mich dazu bewogen, meine Anlage komplett umzurüsten. Danke dafür.
    Du hast in den 8,5 Minuten vom Download, bis zur Einrichtung und dem Speichern der Einstellungen alles gezeigt, was bei dir gut ist. Ich habe letztes Wochenende, als endlich die Teile da waren, identisch alles so eingestellt, mit (m)einem Multiplus2 und 6×2,4Kw Pylontech Batterien. (+2 MPPTs zum Laden)
    Gestern zu heute waren die Akkus in der Nacht so leer, dass sie unter 48V kamen. Ich denke, das ist nicht gut. Hier wurde schon über die Einstellung diskutiert und andere Meinungen kamen.
    Hast du mal Lust, eine Zusammenfassung zu machen, wo welche Stellschraube ist? Ich meine nicht nur in der Konsole die „ESS/Maximale Wechselrichterleistung“ oder „ESS/Sollwert Netz“, sondern eher was der Multiplus macht, wenn Akku leer.
    Ich hatte einen Effekta5000, der bei genau 48V angefangen hat, die Akkus aus dem Netz zu laden.
    Mir wäre schon geholfen, wenn ich den bei 48V abschalten könnte.
    Ich suche nach Batterieschonender Einstellung.
    Danke für deine Arbeit. Ohne diese würde ich weiter in meiner Insel mit dem Effekta5000 sein 😊
    Gruß Guido64

    1. Hi Guido,
      soweit ich weiss, arbeiten die Pylontech mit 15s Speicherpacks, entsprechend müssen die Spannungen auch nach unten hin angepasst werden im Multiplus und Co… Am besten im Pylontech-Datenblatt nachsehen und entsprechend konfigurieren.

      Viele Grüße
      Jörg

  42. Hallo, hatte mich nach deinem Video zur Ersteinrichtung mit der Multiplus verbunden. Alles ging auch wie beschrieben. Nun versuche ich mich erneut zu verbinden, aber er findet immer nur das MK3 aber ich kann nicht auf den Multplus zugreifen. Weißt du einen Rat?

  43. @Roland: Vermutlich musst Du das GX device zuvor entfernen.
    @Jörg: Im Video: Operation Hausspeicher – Victron MultiPlus II als 3 Phasen ESS
    erwähnst Du bei 30:36, dass beim 2ten und 3ten Multi der ESS Assistent abgespeckt ist.

    Das scheint wirklich so der Fall zu sein. Leider bist Du im 2ten Multi nicht in den Assistenten rein und hast nur geschaut, ob der da ist.
    Gehe ich beim 2ten Muti in den Assistenten rein, stellt man fest, dass dort u.a. KEINE Einstellungen für “cut off voltage” vorhanden ist. Man könnte nun annehmen, dass dies der erste Multi übernimmt?!

    Hast Du eine Quelle für Deine Aussage, dass der Assistent abgespeckt ist?

    1. Hi Thomas,
      ja genau, beim Assistent fehlt einfach ein Teil -> Cut Off Voltage. Denke der “Master”-Multiplus kümmert sich zentral für die anderen Multiplus mit Mehrphasenverbund darum… Eine Quelle habe ich nicht – war nur eigene Beobachtung beim Konfigurieren.

      Viele Grüße
      Jörg

  44. @Ronald,
    Danke Dir für Dein Feedback. Mein Händler konnte mir dazu auch nichts sagen.
    Nur blöd, dass es nicht in der Doku steht, die bei Victron ziemlich gut ist.

    1. @Thomas, @Jörg,

      Was die Einstellungen zum dynamischen abschalten des Multi+2 bei unterschiedlichen Entladeströmen angeht hab ich mir auch einen Wolf gesucht.

      Im Handbuch heißt es : ist default deaktiviert …

      Aber :
      Auch ich betreibe eine 3PH Anlage mit 3 x MP2 5000

      Hier ist auch im MP2 Master die Einstellung aktiv und kann sie nicht abschalten.
      Der MP2 macht bei Defaulteinstellung dann Fehlermeldung auf PH1 im CGX und Anzeige Fehler am MP2 !

      ABER :
      Die anderen zwei MP2 arbeiten normal weiter, was gegen eine Steuerung durch den Master spricht.

      Da der Master bei mir erst später durch Nachrüstung zwei weiterer MP2 auf 3PH umprogramiert wurde, vermute ich, das dort noch alte Einstellungen vorhanden sind, die dann später weiterhin im ESS Assistenten aktiv bleiben.

      Auch ein entfernen des ESS und neu programieren hat bei mir nicht geholfen.
      Hab dann erstmal alles mit 48V eingestellt und teste dieser Tage noch …

  45. @Peter, Du könntest mal versuchen in VE.Configure alle Gerät auf default zu setzen und dann mit VE.BUS Sytem Config alles von Grund auf neu einzustellen.

    1. Hallo Thomas,
      genau das hab ich schon auch versucht, jedoch leider ohne Erfolg.

      Mein Vorgehen dabei war einfach die MP2 ohne einen Assistenten zu programmieren, diese dann in Betrieb gehen zu lassen und zunächst einige Minuten so laufen zu lassen.

      Lediglich die Einstellungen für die Batterie hab ich gesetzt.

      Danach dann jeden einzelnen wieder mit ESS programmiert.
      Einzig beim ersten, also der an PH1 zeigt dann in den ESS Assistenteneinstellungen wieder die Einstllungen für die Entladeströmen …
      Ich bekomme das auf dem Weg einfach nicht deaktiviert.

      Leider schweigt sich jegliche Dokumentation seitens Viktron zu diesem Thema mit näheren Infos dazu aus und ich hab keine Möglichkeit gefunden diese Funktion manuell zu deaktivieren.

  46. Hi Jörg,

    Auch bei mir werden im Netzparallelen Betrieb, 3phasensystem mit EM24 und ET112/Hoymiles 1500 auf AC In die MPPT Erträge als AC Iast dargestellt. Damit kommt das System ziemlich aus dem Tritt um speist deutlich über dem Gridpoint ein.
    Wäre auch an ner Lösung aus der Community interessiert.

    Liebe Grüße,
    Tom aus Franken

    1. Im Blogpost Victron MultiPlus II als ESS in Loxone integrieren habe ich beim heutigen Update die Downloadfiles für den dreiphasigen Betrieb mal ergänzt. Loxone steuert das Ganze und über NodeRED werden zentrale ESS-Messwerte vom Venus OS abgegriffen und in Richtung Loxone geschupst. Evtl. hilft das ja schon mal etwas fürs Verständnis…

      Viele Grüße
      Jörg

  47. Hallo, ich habe nur einen Multiplus2, der eine Phase was dazu gibt, was im Haus verbraucht wird. Das geht auch wenn der Leistung auf einer anderen Phase gebraucht wird. Das funktioniert auch sehr gut. Nun meine Frage, was passiert, wenn ich ein Kraftstromgerät nutze? Oder speziell gefragt, habe ich einen 3x400V Heizstab mit je 1500 Watt, im Pufferspeicher. Für den Heizstab habe ich seit langem die 3 Sicherungen aus. Wenn ich da 2 Sicherungen einschalte, bekommt er über 2 Phasen, oder anders gesagt L1 und L2 auf eine Heizspirale Strom und die beiden anderen Heizspiralen geteilt etwas. Die Last, die auf den Multiplus kommt, ist annähernd wie erwartet. Abzüglich anderer Verbraucher, rund 2500 Watt. Könnte der Multiplus damit ein Problem haben? Also durch den Betrieb mit Kraftstrom, werden ja 400 Volt aus L1 und L2 angeliefert, die wiederum aus 48v zu 230v verarbeitet wurden. Ich hoffe, ich habe mein Problem richtig erklärt.
    Gruß Guido

    1. Hi Guido,
      da fehlen einige wichtige Angaben, die ich einfach mal freestyle “emuliere”…

      Also Glaskugelmodus on: Dein dreiphasiger Heizstab (Modellbezeichnung wäre nice) wird einfach pro Phase den Strom konsumieren, den er kriegt. Kommt auf einer der drei Phasen nix an, kommt er eben nur auf max 2/3 seiner Leistung. Das hat im Endeffekt nichts mit Drehstrom zu tun, wie man es von “synchron” drehenden Motoren kennt. Er konsumiert also einfach 230V pro Phase. Die 400V über verschiedene Phasen hinweg sind da ziemlich egal. Analog dazu funktioniert das AC-Laden bei E-Autos. Pro zugeschalteter Phase zieht das Auto einfach 230V mal die verfügbaren Ampere.

      Und am Ende ist das dem Multiplus auch völlig schnuppe – insbesondere im ESS-Fall – also netzparallel beim Regeln des Netzbezugs auf 0W (oder meintest du den Inselfall?). Hintergrund ist der saldierende Zähler, der die Summe auf allen drei Phasen misst – was dann auch für die Abrechnung relevant ist. Dein Multiplus kann schön auf Phase 1 mit 4kW ausspeisen und damit eine Last bei dir im Haus von 4kW ausgleichen, egal auf welchen Phasen das dann läuft.

      Viele Grüße
      Jörg

    2. Das ist eine Möglichkeit. Die andere ist, dass der 3-Phasen-Heizstab im Dreieck zwischen den Phasen hängt und der Nullleiter gar nicht angeschlossen ist. Wenn eine Phase offen ist, hast du 41% der Leistung. (1/3 plus 1/12)

  48. Ich habe was im Netz gefunden unter „Alpha Thermotec hp45-450 Datenblatt“…
    Im Datenblatt ist nicht viel zu erlesen, oder halt Angaben, die meine Aussage verwirrt hätten, da auch der Anschluss mit 3x230v möglich ist:
    HP45-450 4500 3*230/400 450 1 1/2“ AG Einschraubheizer
    Betriebstemperaturbereich 30°C ~ 75 °C , Regelung durch Thermostat usw.
    Der Heizstab ist mit 3x400v angeschlossen. Also der Null wird nicht gebraucht,

    Aber was Jorg meinte, hilft mir schon. Wenn dem Multiplus das nicht juckt, brauche ich nichts umbauen, um den Heizstab mit nutzen zu können.

    Ich hatte zu Beginn, als der Multiplus gestartet wurde, meine alte Kreissäge und den Heizstab, in Gedanken abgeschrieben. Aber so freut es mich und beruhigt zu wissen, dass es trotzdem geht.

    Ach und es ist im ESS. Die Inselmöglichkeit nutzte ich noch nicht. Ich habe nur den AC-IN in Nutzung. Als ich beim installieren der Anlage war, hatte ich auch am AC-OUT-1 gemessen und ich glaube es war so, dass dort nichts ankam, als der- oder besser gesagt, so lange der Multiplus ausgeschalten war.

    Das finde ich nicht so gut, da ich im Winter evtl. Dez und Jan, den Multiplus nicht dauerhaft laufen lassen will. (Suche immer noch nach einer Möglichkeit, außer am Schalter unten rechts den Multiplus abschalten zu können).

    Das was Matthias schreibt („hast du 41% der Leistung. (1/3 plus 1/12)“) klingt sehr spannen. Ich habe nur keinen Plan, wie das berechnet werden kann. Fakt ist, dass die entnommene Leistung sich unterscheidet, ob ich mit L1-L2, L2-L3 oder L1-L3 schalte.
    danke für eure Antworten 🙂
    Guido

    1. Das zu berechnen ist dann relativ einfach, wenn alle drei Heizstäbe dieselbe Leistung haben. Bei dir scheint das nicht der Fall zu sein, was die Sache etwas verkompliziert.

      Bei drei gleichen Heizstäben hätte L1-L2 logischerweise ein Drittel der Leistung von L1-L2 plus L2-L3 plus L3-L1. Dazu kommt der Strom, der über L1-L3-L2 fließt. Ich muss mich korrigieren, das ist nicht ein Zwölftel sondern ein Sechstel der Gesamtleistung (durch den doppelten Widerstand habe ich zwar auf dem “Nebenstrom” ein Viertel der Leistung auf einem Heizelement, P=U/R², aber es hat davon ja zwei), in Summe also 50% und nicht 42%.

    2. Hi, ich plane auch den MP im Winter zeitweise abzuschalten und die 30W Standby zu sparen, die dann ja auch dem Netz kommen müssen.
      Als erstes ist festzustellen, dass ich den Stromsensor des MP nicht mehr nutzen kann, da er im Aus-Zustand logischerweise auch keine Daten mehr erfasst.
      Dann gibt es die Möglichkeit über das Large-Image des Cerbo NodeRed zu nutzen. Dort gibt es einen VE-Bus-Baustein, über den man den virtuellen Schalter des MP betätigen kann. Ich überlege gerade, ob es Sinn macht, den MP bei zB. 50% SOC wieder anzuschalten. Dann ist sichergestellt, dass er nur dann an ist, wenn es auch wirklich was zu tun gibt.

    3. So eine automatische Abschaltung meiner Multiplus bei fehlendem PV-Überschuss und niedrigem SoC-Stand des Hausspeichers habe ich seit vergangenem Winter im Einsatz. Realisiert über Loxone und entsprechende Modbus-Steuerbefehle – lässt sich aber natürlich auch über NodeRED umsetzen.

      Wie ich das im Detail gemacht habe, werde ich vermutlich demnächst im Blog vorstellen. Das spart in meinem Fall bei 3x 10.000ern Multiplus direkt mal 100W an Standby-Verlust – und das summiert sich schnell auf, zumindest in den Monaten November bis Januar.

      Viele Grüße
      Jörg

    4. Hallo Udo,

      du kannst den Multiplus per SW abschalten indem du das ESS in Mode 4 setzt.
      Das geht entweder über Modbus FC06 auf Registeradresse 33.
      Oder direkt über dbus.
      GET: dbus -y com.victronenergy.vebus.ttyS3 /Mode GetValue
      SET: dbus -y com.victronenergy.vebus.ttyS3 /Mode SetValue 4

      anschalten entspr. wieder über das zurückschreiben des alten Werts.
      Ein Tief-Entladeschutz (Sustain, Recharge, etc.) deiner Batterie ist dann nicht mehr gegeben. Daher mit Vorsicht zu verwenden.

      Gruß

  49. solltest Du das nicht über einen extra Schütz gemacht haben, sondern rein per Modbus, wäre es super, wenn Du hier mal postest, wie es umgesetzt wurde. Ich habe auch drei Multis und die müssen nicht sinnlos Leistung fressen.

    Ich wäre ja nicht mal auf die Idee gekommen, dass das über modbus geht. Den benutze ich recht häufig auch bei anderen Gerätschaften.

  50. Hallo Jörg,
    ich kenne dich über Andreas Schmidt (Der Akku Doktor) und habe deine Videos auch verfolgt.
    Ich habe gerade alle Beiträge und Probleme mit Victron und Dyr Batteriesysteme durchgelesen mit Antworten. Leider war mein Problem nicht dabei, so dass ich jetzt hier eine Frage stelle, wie ich mein Problem abstellen kann. Ich hoffe nur das ich mein Problem richtig rüber bringe.
    Anlagenkomponenten: 1Phasen System
    1x Multiplus II 48/5000/70
    1x Cerbo GX (über Lan im Heimnetz)
    1x EM24 Ethernet (über Lan im Heimnetz)
    1x Solaranlage 9,99 KW AC seitig
    1x 48V 16x 280ah DYR EEL Battery System mit Can Kabel B / Cerbo GX angeschlossen.
    Alle Parameter / Softwareupdate von Viktron gemacht, Parameter BMS und Multiplus durchgeführt.
    So wie du es auch im Video erklärt hast.
    ESS , optimiert ohne BatteryLive, Netzmessung = Externer Zähler, Summe aller Phasen eingestellt, SOC 15%, Ladeleistung begrenzen aus, Sollwert Netz 0W, Netzeinspeisung AC-gekoppelte PV- Überschusseinspeisung (on), Geplante Ladestufen (inaktive)
    Sämtliche Komponenten vom Elektriker eingebunden und es funktionierte 2 Tage.
    Werte, die angezeigt werden, VRM Portal plausibel und ergänzen sich auch mit dem BMS von EEL-Batteriepack
    Jetzt meine Fragen
    Morgens ist meine Batterie ca. auf 35-40 % Kapazität gesunken, die Sonne scheint und der Muliplus fängt an bis zu 100 % zu laden (100 % liegt bei mir bei 54,8 Volt). Batteriepack voll und Sonne scheint immer noch und es werden ca. 8600 KW/h eingespeist. Alles so weit gut. 1 Std später springt der Multplus auf einmal auf Float um und entlädt die Batterie auf einmal und hatte nur noch 85 % Ladung als ich zur Kontrolle in den Keller ging. Einspeisung ins Netz auf einmal 11750 KW/h. Diesen Vorgang konnte ich nur stoppen in dem ich in der Remote Konsole den Multiplus neu gestartet habe. Dann fing er wieder an die Batterie zu laden. Zudem zeigt er mir immer ein gewissen Verbrauch von 5-100 Watt am AC Out 1 an (Kritische Lasten), dort ist nur eine Steckdose installiert ohne Verbraucher.
    Diese konnte ich jetzt schon mehrmals feststellen. Aber ich habe keine Lösung mehr dafür. Zudem konnte ich jetzt feststellen das die Werte vom EM24 stark schwanken +/- (0-600 Watt) dann wieder (-600Watt). Der regelt sich tot und die AC Lasten L1 L2 L3 schwanken extrem, trotz dass ich kaum verbrauch habe. (Auf L1 ca. 350-400 Watt verbrauch) (L1 L2 0 Watt)
    Ich hoffe das Problem richtig geschildert zu haben. Hätte Irgendeiner eine Lösung für mich? Ich bin schon seit Tagen im Netz am Suchen, aber solch ein Problem wurde bis dato noch nicht geschildert.
    Ich bitte um Hilfestellung.
    Danke Gruß Udo

    1. Hallo Udo
      Ich habe ein Setup wie Du, bis auf den EM24 mit RS485. Ich würde die Fehlersuche beim Zähler beginnen. Dazu könntest Du mal die Phasenwerte (Strom und Leistung) und das Saldo mit höchster Zeitauflösung mitloggen (z.B. Node-red und Grafana) und mit dem elektrischen Geschehen im Haus abgleichen. Eine Stromzange zur Gegenprüfung an den AC-Phasen wäre auch hilfreich. Möglicherweise hat der Zähler einen Treffer.

    2. Ja evtl. hat der Zähler einen Treffer…

      Dass der Multiplus manchmal schwankende Lasten an AC-Out erkennt (bis max. 100W), obwohl dort nichts angeschlossen ist, ist bis zu einem gewissen Grad “normal”. Hier lässt sich in Venus OS irgendwo die Option deaktivieren, dass AC-Out-Lasten überhaupt softwareseitig berücksichtigt werden.

      Ich hatte auch schon einmal starke Schwankungen, die von den Multiplus an AC-In gemessen wurden. Das kam bei älteren Modellen mit dem 3,5mm Klinkenstecker (unten am Multiplus) teilweise mal vor. Wenns daran liegen sollte: Multiplus stromlos schalten und mit einem alten 3,5mm-Kopfhörerstecker einige Male in die entsprechende Buchse des Multiplus ein- und wieder ausstecken. Hat bei mir dann auch geholfen. KEIN SCHERZ. Denn fertigungsbedingt sind da manchmal noch “Verunreinigungen” an diesem Kontakt, welche einen gewissen Widerstand erzeugen und dann den Multiplus dazu veranlassen immer wieder schwankende Messwerte anzuzeigen (bis mehrere kW Leistung negativ und positiv).

      Viele Grüße und Erfolg
      Jörg

      PS: Wenn du das Problem gelöst bekommen hast, würde ich mich über eine Rückmeldung freuen…

      PPS: Zum Schluss muss ich dann doch nochmal den Klugscheissermodus auspacken…😜 KW/h gibt es nicht. Mit der Größenordnung 8600 kW/h kann ich auch nichts wirklich anfangen. In diesem Kontext bitte mal den Blogpost kW und kWh – Die zwei zentralen elektrischen Einheiten, die man einfach kennen muss anschauen.

    3. Hallo Udo,
      Ist der MP2 auch an Phase 1 im Haus?
      Das ist wichtig. Sonst geht es dir so wie mir.
      Ich war auch sicher das der MP2 an L1 ist. Was er auch laut Hausanschluss war.
      Aber nach genauer Überprüfung meines Hausanschlusses was von der Straße kommt. Ist L1 und L2 vertauscht gewesen.
      Habe also direkt nach dem Zähler die beiden Phasen getauscht, so das ich auch ein Rechts-Dreh-Feld hatte.
      Und nun wo der MP2 echt am L1 hängt, schaut es echt gut aus. +/- max so 80W
      Also prüf mal deine Drei-Phasen mit einem entsprechenden 3P-Messer. Nicht nur stur nach der Beschreibung des Anschlusskasten beim Zähler gehen.
      Nur mal als Tipp.

  51. bei den kritischen Lasten zeigt er immer ein paar Watt an, obwohl nichts angeschlossen ist. Das ist kein Grund zur Beunruhigung. Zu dem Hauptproblem kann ich nichts beisteuern.

  52. Hallo Jörg
    Heute abend ist endlich mein einphasiges ESS mit einem MPII 5000 an das Netz gegangen. Gebaut und konfiguriert habe ich es weitestgehend nach Deinen tollen Anleitungen. Gerade läuft das ESS im Entlademodus und kompensiert korrekt das Bezugssaldo über alle drei Phasen. Allerdings gibt es zwei Merkwürdigkeiten.
    Der Netzzähler EM24 zeigt in diesem Betriebsmodus nichts an, im Übersichtsbild steht “Nicht verfügbar”. Ist das normal oder ist da noch irgendwo etwas einzustellen? Bei AC-Lasten ist L1 korrekt mit 0 angezeigt, und die anderen beiden zeigen einen Verbrauch.

    Außerdem blinkt am MP2 auf der linken LED-Reihe die oberste grüne LED “Mains on” und darunter ist “Bulk” dauerhaft gelb. Rechts ist “Inverter” dauerhaft grün. Ich finde das im Handbuch in dieser Kombination nicht. Hat jemand eine Idee, was das bedeutet?

    1. Ich antworte mir mal selbst 😉
      Das erste Problem ist gelöst. In einer Präsentation von Victron zu ESS habe ich auf einem Screenshot gesehen, daß dort unter “Einstellungen”->”System Setup”->”AC Eingang 1″ = “Netz” stand und bei mir “Nicht verfügbar”. Das auf “Netz” umgestellt, war der Netzzähler wieder aktiviert.
      Dann hatte später auch das Blinken bei “Mains on” in Dauerleuchten gewechselt. heute blinkte es aber wieder. – Da keine Fehlermeldungen kommen und das Teil augenscheinlich korrekt arbeitet, ignoriere ich das mal.

    2. Hi Jens,

      das Blinkverhalten der Multiplus verstehe ich ehrlich gesagt manchmal auch nicht sooo 100%ig. Solange keine Fehlermeldungen angezeigt werden in Venus OS oder eine rote LED blinkt -> einfach ignorieren. 😀

      Viele Grüße
      Jörg

  53. Zitat:

    So eine automatische Abschaltung meiner Multiplus bei fehlendem PV-Überschuss und niedrigem SoC-Stand des Hausspeichers habe ich seit vergangenem Winter im Einsatz. Realisiert über Loxone und entsprechende Modbus-Steuerbefehle – lässt sich aber natürlich auch über NodeRED umsetzen.

    Wie ich das im Detail gemacht habe, werde ich vermutlich demnächst im Blog vorstellen. Das spart in meinem Fall bei 3x 10.000ern Multiplus direkt mal 100W an Standby-Verlust – und das summiert sich schnell auf, zumindest in den Monaten November bis Januar.

    Hast Du hier schon etwas geblogt?

    Der Winter kommt ja bold.

    1. Hi Thomas,
      oh stimmt, habe ich tatsächlich noch nicht…

      Nehme ich hiermit wieder auf meine Agenda – wollte auch zeigen, wie man das Stromnetz per Modbus kappen kann (Inverter Only Modus bei den Multiplus). Werde ich dann gemeinsam vorstellen.

      Viele Grüße
      Jörg

    2. Schau mal hier rein:
      https://meintechblog.de/2023/12/10/victron-diy-guide-teil-7-externe-steuerung-per-nodered/
      Da zeige ich, mit welchen Befehlen man die Multis bspw. ein-/ausschalten kann…

  54. Moin an alle Bastler,
    ich bekomme mein Energymeter (Fronius Smart Meter TS 5kA-3) nicht mit meinem Venus OS (auf meinem Raspberry) verbunden. Der Zähler wird nicht erkannt. Es ist eine Modbus-Verbindung.
    Ich habe dazu was bei Gridhub gefunden. Hat das jemand zum laufen bekommen und wenn ja, wie?

    beste Grüße
    Jan

  55. Hallo,
    ich habe mir nun einen MP2 & einen Pylontech 2000 gekauft.
    Nun würde ich gerne wissen bevor die Sachen bei mir angeliefert werden ob ich das ESS System mit den Shelly 3EM Pro per MQTT verbinden kann.
    Denn der ist bereits bei mir verbaut.
    Die Anlage soll einfach in meine Netz gehängt werden und bei Überschuss meiner PV geladen werden. Am Abend soll dann eine Grundlast von 150W gedeckt werden.
    Cool wäre es auch noch wenn ich Nachts laden könnte wenn der Preis bei tibber niedrig ist. Bin für jede Hilfe dankbar.

  56. Hallo zusammen .
    Ich habe seit längeren 2x multis 3000er am laufen einer gx einer normal im 120 grad Split lief alles ohne Probleme bis der usb hub immer wieder mal Probleme machte . Ich hab das ganze nun gegen einen cerbo getauscht und das gx Modul vom Multi deaktiviert.
    Die ersten Tage ist mir nichts ungewöhnliches aufgefallen da schlechtes Wetter war .
    Gestern aber hat mein Solar und Verbrauch gar nicht gepasst laut mppt und opendtu 24kwh vrm Portal 32 kWh .
    Ok gut dachte mir nichts mal neugestartet und nun funktioniert die Echtzeit Aktualisierung nicht mehr und zeigt mir ein Bild von gestern an als wäre es eingefroren. Schalte ich Echtzeit aus funktioniert alles .
    Mir ist aufgefallen das in der Geräte Liste unter ve Bus System steht zwar 2 units konfiguriert als Split aber drunter werden beide multis angezeigt könnte da das Problem liegen .
    Lg Marco

    1. Bin leider kein Profi, was das VRM-Portal angeht. Ich würde mal schauen, ob irgendwelche “Geräteleichen” in der Liste vorhanden sind und entsprechend rauslöschen. Wenn das nicht hilft, würde ich die Portalinstanz komplett platt machen und löschen und versuchen neu einzubinden. Bei dem Schritt verliert man leider die bisherige Statistik – wenn diese aber eh nicht mehr stimmt, wäre mir das persönlich egal. Vorher könnte man natürlich noch ein Backup im Portal anstoßen, um die Vergangenheitswerte zumindest erstmal in einer Datei gespeichert zu haben.

      Viele Grüße
      Jörg

  57. Hallo zusammen
    Ich hab auch nach deiner Anleitung meine Anlage konfiguriert.
    Funktioniert bis 79% SoC sehr gut. Dann aber kommt die Meldung low Battery.
    Laut Akku bms 79% und 49V.
    Im Cerbo das gleiche.
    Angeschlossen ist zurzeit ein multi 5000, cerbo, 16s eve Akkupack, ems540.

    Ich hab das ganze Wochenende nach einer Lösung gesucht doch leider ohne Erfolg.

    Vielleicht hat einer ein Tipp für mich.

    Gruß Alex

    1. 49V bei 16s sind im Schnitt 3,06V/Zelle. Vermutlich säuft mind. eine Zelle da schon weiter ab. Und bei 3V sollte eh fast schon Feierabend sein -> realer SoC von 0%. Also stimmt alles bis auf die SoC-Anzeige des BMS. Welches BMS nutzt du? Würde da mal die Settings kontrollieren, damit die SoC-Berechnung da vernünftig läuft und alles ist gut. Zumindest was meine kurze und aufgrund fehlender Parameter unvollständige Ferndiagnose angeht…

      Viele Grüße
      Jörg

  58. Hallo Jörg

    Danke erstmal für die schnelle Antwort.

    Ich habe die 280 eve Zellen mit dem Originalem BMS von daly 250a.

    Ich hab gestern den sec Wert nach unten verändert mit den gedanken den Akku voll zu bekommen.
    Wie du vermutet hast driftetten die Zellen weit auseinander. Beim aufladen haben sich die Zellen ausbalanciert. Ich glaube jetzt so 0.004v. Doch bei 70%soc und 53v ist der soc Wert auf 100% umgesprungen und der Mult hat das Laden beendet.
    Nach Rücksprache mit dem Händler Ost die Firmware des daly bms schuld daran. Er bekommt ende der Woche eine neue Version.

    Gruß Alex

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