Victron MultiPlus II als ESS in Loxone integrieren

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Heute mal eine etwas größere Fülle an Informationen, die per ziemlich langem YouTube-Video eingekippt werden, um die Zusammenhänge “live” in den Systemen besser verdeutlichen zu können.

Es gibt wirklich viel Inhalt und deshalb behandle ich die Themen oft nur oberflächlich – sonst wäre das Video sicherlich noch um ein Vielfaches länger geworden. Bei Fragen gerne einen Kommentar im Blogpost hinterlassen und dann kann ich punktuell mehr Infos zu ausgewählten Themen geben.

Vorab: Hier der Loxone Onlineshop meines Vertrauens, sofern ihr “akuten” Bedarf habt: smarthirsch.de (Affiliate-Link)

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Links

00:18 Victron MultiPlus II als ESS konfigurieren

01:15 Energiezähler ET112, ET340 & EM24 (externer Link)

02:00 Energiezähler mit Modbus-Anschluss SE-MTR-3Y-400V-A (externer Link)

11:52 victronenergy/dbus-mqtt – dbus-mqtt (externer Link)

14:26 Loxkurs (externer Link)

17:35 Loxone – Fehlwerte in der Statistik verhindern v2.1 (externer Link)

28:00 Modbus-TCP register list (externer Link)

Downloads

Simmelsdorf AES Loxone_Config (2428 Downloads )

Simmelsdorf AES Nodered_Flows (1892 Downloads )

User ist “admin” und das Passwort “meinpasswort”.

UPDATE VOM 05.05.2023: Hier nun endlich auch die Ergänzung für den Dreiphasenbetrieb. Noch nicht überall 100%ig perfekt, funktioniert aber im produktiven Betrieb seit Monaten zuverlässig…

Simmelsdorf AES Loxone_Config 3Phasen (1351 Downloads )

Simmelsdorf AES Loxone_Config 3Phasen (1265 Downloads )

UPDATE ENDE

66 Kommentare
  1. Hallo Jörg,

    Danke für das tolle Projekt, das ich im Sommerurlaub in angepasster Form nachbauen werden.
    Teile sind schon alle da 😉

    Dazu noch ein paar Fragen.
    Ich habe nicht ganz verstanden du für das Laden keinen PIR Regler nutzt der sich zB so nutzen lässt das er nachregelt um einen gewissen Wert zu halten. Ich nutzen ihn dazu um bei >70% Ablieferung die restliche Leistung in einen Heizstab geht. Beispiel alles über 5kW Lieferung an Netz wird in Warmwasserumgewandelt anstatt abzuregeln. Das laden könne man doch auch so gestallten das er immer auf 50W Ablieferung bleibt und den Rest in die Batterie lädt.

    Das wiederholte Senden von Grip-Power-Set-Point an den MPII, dazu gibt es doch in den Eigenschaften einen virtuellen Ausgang die Möglichkeit des Wiederholten senden eines Wert “ungleich 0”.
    Kann diese Funktion nicht genutzt werden? Deine Logik ist mir klar, aber das ist doch eigentlich das gleiche, oder muss auch der Wert 0 wiederholt gesetzt werden.

    Gibt es auch noch andere Werte die ständig gesendet werden müssen?

    Könnte man nicht auch die MQTT Werte direkt über einen Loxberry mit MQTT-Plugin in Loxone bringen, ohne Node-Red zu nutzen?

    Freu mich schon auf die Umsetzung…

    1. Hi Dieter,
      spannende Detailfragen, die ich dir gerne beantworte.

      Bzgl. automatischer Nachregelung des ESS habe ich es anfangs mit dem Loxone BausteinPID-Regler (externer Link) versucht. Das Problem ist dabei, dass dieser eine gewisser (gewollte) Verzögerung bewirkt, um Schwankungen nach oben und unten (Aufschaukeln) zu verhindern. Aber das ESS-System hat an sich schon eine gewisse Verzögerung (siehe Video), sodass das in der Praxis insgesamt kontraproduktiv ist. Zumindest habe ich es nicht vernünftig hinbekommen bei meinen Tests. Und außerdem: Es geht auch komplett ohne – eben so, wie ich es gezeigt habe. Und ich wüsste nicht wirklich, was es für Nachteile bei meiner Lösung gibt. Es funktioniert seit Monaten ohne Probleme und regelt ganz gut auf 0W Bezug/Einspeisung aus.

      Bzgl. des wiederholten Sendens des “Grid Power Setpoint” wollte ich bei meinem “Standard” bleiben. Damit kann ich auch recht schnell an den Werten spielen, um eine gewisse gewollte Verzögerung zu realisieren bspw. eben die maximale Übertragsungsfrequenz limitieren.

      Andere Werte müssen icht regelmäßig gesendet werden. Macht aber evtl. auch Sinn, wenn man das Venus OS neustartet und neue Werte nachziehen muss, die während des Neustarts nicht verarbeitet wurden.

      MQTT kannst du natürlich auch über Loxberry realisieren. Ich habe mich bewusst für das Venus OS Large Image entschieden, da hier direkt NodeRed einfach so nebenher läuft. Eben alles auf einer Hardware, wodurch IP-/Schnittstellenprobleme minimiert werden.

      Viele Grüße
      Jörg

  2. Hi,
    finde das Thema total spannend und super rübergebracht von dir. Wo ich aber noch nicht ganz durchgestiegen bin ist, warum du eigentlich nicht einspeisen darfst? Willst du es nicht oder darfst du es nicht.
    Und kann man ein MP2 so einstellen dass er bei vollen Akku und voller Bedienung der Verbraucher den Überschuss einspeist oder eben „verbrät“?

    Gruß David

    1. Hi David,
      aus dem ESS-Speicher darf man derzeitig in Deutschland nicht ins Netz einspeisen. Das ist eine bindende Vorgabe – ob das jetzt ein Gesetz ist oder was auch immer, weiss ich nicht genau. Aber würde auch insgesamt keinen Sinn machen, da ich selbst ja keinerlei Benefits dadurch hätte. Das wird evtl. irgendwann spannend, wenn man es darf und je nach aktuellem Marktpreis eine hohe Einspeisevergütung dafür bekommt und der Hausspeicher damit quasi “netzdienlich” wird und im besten Fall das Stromnetz zumindest einen kleinen Teil mit stabilisiert.

      Der Multiplus lässt sich so betreiben, dass er quasi nur den Hausverbrauch aus den Batterien zieht und dabei dann nichts einspeist (bspw. nachts). Wenn zusätzlich noch PV-Leistung zur Verfügung steht (tagsüber), lädt der Multiplus entweder die Batterien bei Überschuss, der sonst ins Netz gehen würde oder aber er unterstützt dynamisch, wenn der Hausverbrauch die PV-Produktion gerade übersteigt, um eben so oder so am Netzübergabepunkt auf 0W zu kommen (keine Einspeisung und kein Bezug).

      Viele Grüße
      Jörg

  3. Und wenn der Speicher voll ist und Überschuss besteht (Erzeugung > Verbrauch) dann wird dennoch eingespeist? Nur aus dem Speicher heraus darf nicht direkt eingespeist werden?!

    Grüße David

    1. Hi David,
      vereinfacht ausgedrückt: Ja. Die direkte PV-Erzeugung darf eingespeist werden, aus dem Akku-Speicher jedoch nicht. Zumindest aktuell und bei “Normalo”-Installationen von Privatpersonen.

      Viele Grüße
      Jörg

  4. Hallo Jörg,
    wie ich sehe liest du deine Daten vom Stromzähler ähnlich wie ich aus.
    Du kannst, statt die Daten mit Node Red abzuholen, sie dir ja auch über Tasmota MQTT senden lassen.
    Da das über die Standardeinstellung etwas langsam ist und auch über Teleperiod erst ab 10sec geht gibts einen kleinen Trick.
    Das normale Skript für z.B. die Iskra Zähler M175 oder M681 ist folgendes:
    >D
    >B
    =>sensor53 r
    >M 1
    +1,3,s,0,9600,MT681
    1,77070100010800ff@1000,Verbrauch Total,KWh,Total_in,3
    1,77070100100700ff@1,Aktuelle Leistung,W,Power_cur,0
    1,77070100240700ff@1,Leistung Phase1,W,Power_p1,0
    1,77070100380700ff@1,Leistung Phase2,W,Power_p2,0
    1,770701004c0700ff@1,Leistung Phase3,W,Power_p3,0
    1,77070100020800ff@1000,Netzeinspeisung,KWh,Total_out,0
    1,77070100000009ff@#,Service ID,,Meter_id,0|
    #
    Wenn man die Werte wie folgt ändert:
    >D
    >B
    =>sensor53 r
    >M 1
    +1,3,s,0,9600,MT681
    1,77070100010800ff@1000,Verbrauch Total,KWh,Total_in,18
    1,77070100100700ff@1,Aktuelle Leistung,W,Power_cur,18
    1,77070100240700ff@1,Leistung Phase1,W,Power_p1,18
    1,77070100380700ff@1,Leistung Phase2,W,Power_p2,18
    1,770701004c0700ff@1,Leistung Phase3,W,Power_p3,18
    1,77070100020800ff@1000,Netzeinspeisung,KWh,Total_out,18
    #1,77070100000009ff@#,Service ID,,Meter_id,0|
    #

    bekommt man sekündlich eine Wertübertragung.
    Hier kann man es nachlesen:
    https://tasmota.github.io/docs/Smart-Meter-Interface/#meter-metrics
    Punkt

    Hab ich auch so im Photovoltaikforum publiziert.

    1. Hi Guido,
      ober stark! Tausend Dank für diesen “Hack”!!! Genau das habe ich gesucht. Denn diese 10s-Limitierung hat mich mega angekekst und dann habe ich es eben über HTTP-Requests gelöst. Per MQTT ist das dann natürlich endlich brauchbar.

      Viele Grüße
      Jörg

      PS: Genau für solche Tipps liebe ich meinen Blog. 😍😍😍

  5. > aus dem ESS-Speicher darf man derzeitig in Deutschland nicht ins Netz einspeisen.

    Klar darf man – wenn man sich an die Regeln hält: Batteriespeicher anmelden; Rundsteuerempfänger anschaffen und nachweisen, dass man ihm gehorcht; Echtzeit-Einspeisedaten an Redispatch 2.0 verfüttern.

    Das exerziere ich gerade anhand meiner neuen Anlage durch. Aktuell hängt es an der Anschaffung des FRE (Funk-Rundsteuerempfänger) …

    Einen Einspeisevertrag zu Börsenstromkonditionen abzuschließen, der diese Übung überhaupt erst interessant macht (finanziell gesehen), ist dabei das absolut geringste Problem. Gibt’s zB von voltego.de oder Interconnector.de

    1. Hehe,
      das klingt mega spannend… *Popcorn zur Hand nehm*
      Würde mich künftig über deine Erfahrungswerte freuen… Wäre schon ein Traum, wenn man seine PV-Leistung zwischengepuffert dann an der Börse verkaufen kann, wenn der Preis am höchsten ist. 😀

    2. Ich habe das Video gesehen. Bisher aber keine derartigen Probleme. Anschlusszusage des EVU ist vorhanden, Direktvermarktungsvertrag ist abgeschlossen, Funkrundsteuerempfänger ist bestellt, mein Elektriker ist lieb und unterschreibt den Kram, fehlt eigentlich nur noch meine Programmierung. Aber vorher bin ich erstmal zwei Wochen im Urlaub.

    3. Haha, das Video hab ich vor paar Tagen auch auf Facebook gepostet… 😀
      Echt ein Negativbeispiel, wie es nicht funktionieren sollte.

      @Matthias: Dir viel Erfolg bei deiner Umsetzung! Denke das wäre für mich auch eine mittel-/langfristig anzustrebende Ideallösung. Könnte ich dich dazu evtl. nochmal zu gegebener Zeit intensiver “interviewen”? 😀

      Viele Grüße
      Jörg

  6. Hallo Jörg,
    Super beschreibung!
    Ich baue mir auch ein Victron System mit 3x MP2 5000/70,
    AC/DC gekoppelt mit 2 RS450/100 (4 Strings ca. 10kWp),
    einen Fronius Symo 7.0-3M oder grösser (2 String ca. 7kWp) und
    2 Akkublöcke mit 16x280AH EVE.

    Zwei Fragen!
    Zu den EM24.
    Ich habe hier zwei verschieden Infos dazu,
    ein besagt das der EM24 mit dem RS485 besser (Stabieler) für das Victron OS wäre, ein andere Info mein mit der mit LAN wäre besser?

    Welche BMS würdes du verwenden wenn die Preisdifferenz nicht so wichtig ist wie die Sicherheit,
    zwangstrennung wenn was nicht Okey ist!
    Deines, ein JK-BMS oder ein Batrium?

    Danke für deine Arbeit

  7. Hallo Jörg,
    da ich wieder ein wenig rumgespielt habe, habe ich glaube ich noch was für dich.
    Gemäß deiner Anleitung oben hab ich das mit Node Red probiert. Was mich gestört hat, ist dass die Werte die du über die einzelnen Nodes bekommst nicht anderes ist wie die über die Victron Nodes. Wenn ich jetzt aber die z.B. die Spannung der einzelnen Zellen haben möchte funktioniert das nicht. Ist aber interessant um später zu sehen wie weit das auseinanderdriftet. So kommst du an alle Daten die Luisvdw hier dbus-serialbattery bereitstellt.

    Du nimmst einen MQTT-IN Node und adressierst ihn wie folgt ” N/DEINE_NR/battery/1/# ”
    Jetzt werden dir über die Debug Node, alle zu Verfügung stehenden Daten ausgeworfen. Jetzt kannst du dir die Daten raussuchen die für dich Interessant sind und dafür eigene Nodes erstellen. Alles andere kennst du ja.

    Gruß
    Guido

    1. Hi Guido,
      also mit den “nativen” Victron Nodes hab ich auch etwas rumgespielt. Diese verhalten sich etwas zickig, wenn man bspw. neustartet und die USB-Geräte neu einsteckt. Dann bricht die Verbindung komplett ab und man muss in NodeRED wieder neu konfigurieren. Das habe ich über den “Umweg” per MQTT nicht, da ich sowas in den Verarbeitungsregeln (Funktionen) berücksichtigen kann. Aber je mehr Wege man zum Ziel nutzen kann, umso besser…

      Viele Grüße
      Jörg

  8. Achso, vergessen.
    Wenn du so adressierst, ” N/DEINE_NR/# ” bekommst du alles was das Venus OS an Daten hat und zur Verfügung stellt.
    Da bleiben keine Wünsche offen.

  9. Hi, sag mal bzgl. 1:1 Regel bei Victron Multiplus, warum nicht einfach einen WR nehmen der über Modbus Steuerbar ist und dann über die “übergeordnete Steuerung”, bei Dir also Loxone, den WR Erstmal Runter Regeln auf die Gerade maximal zu verkraftende Leistung? Die sollte doch sehr schnell umgesetzt werden? Ich habe mal geschaut, und finde schon ein paar WRs die so was können. Wie ist denn deine Meinung, wäre das “schnell genug” oder doch besser über DC-Schütze Strings abwerfen?

    1. Runterregeln reicht nicht und das Trennen auf DC-Seite auch nicht. Beides ist nicht schnell genug. Die Energie ist *jetzt* im Wechselrichter und will irgendwo hin.

      Nimm mal an, du hast einen kaputten Verbraucher hinter dem AC-Out und schaltest den ein. Dann fliegt dir möglicherweise gleichzeitig die Sicherung vor dem Multiplus *und* die vor deinen Verbrauchern, die sonst noch am AC-Out hängen. Schon hast du ein Problem.

      Folgerung: Eine maximal zu verkraftende Leistung, die über 1:1 hinausgeht, gibt es nicht.

  10. Herzlichen Dank für die ganzen interessanten Infos und Beiträge. Ich lese sehr interessiert mit. Eine vermutlich einfache Frage, da mein Setup ähnlich aussehen soll. Ich habe eine Solaredge PV Anlage und greife zum Datenlogging die Smartmeter und Wechselrichter Daten alle 60s per ModBus TCP ab. Wenn ich diese Frequenz nun auf 1 pro Sekunde erhöhe, kann ich sie auch ohne den Umweg über Loxone oder andere Dinge dem Venus OS zur Verfügung stellen? Z.B. durch einen MQTT RX Node im NodeRed des Venus Raspis? Geht das? Die beschriebenen Sonderfälle muss ich natürlich behandeln (herunter regeln wenn kein Update)

    1. Hi Stephan,
      immer gerne! 🙂

      Habe auch ein Smartmeter von SolarEdge, welches ich per ModBus RTU (Loxone Extension) beinahe sekündlich abfrage (4 Abfragen alle 5 Sekunden – ist nen anderes Thema). Diese Information ist ausreichend, um die eigentliche ESS-Logik (dynamisches Laden/Entladen) zu realisieren. Das habe ich ja im Video gezeigt. MQTT kannst du als Datenschnittstelle nehmen in Kombination mit Venus OS und NodeRED. Du benötigst dann eben eine extra “Steuereinheit” (in meiem Fall Loxone), die sich Logik umsetzt. Geht evtl auch mit NodeRED, aber da bin ich kein Profi – deshalb nutze ich eben Loxone, da hier alle “Fäden” meines Smart Home ohnehin zusammenlaufen.

      Das Herunterregeln auf 0W Leistung des ESS passiert automatisch, sofern Venus OS eine Minute keine neuen Steuerbefehle (AES Mode 3) erhält. Das ist Victron-seitig so “designed”, um den regulatorischen Anforderungen zu genügen.

      Viele Grüße und Erfolg bei deiner Umsetzung
      Jörg

  11. Hallo Jörg,
    ich habe das System anhand deiner Beispiele nachgebaut und weitere 16 Zellen sind schon bestellt.
    Bisher läuft alles einphasig mit einem MP 48/3000/35-32, ich möchte es aber dreiphasig aufbauen, um mehr Ladeleistung zur Verfügung zu haben.
    Sehe ich das richtig, dass man vor dem Eingang in den “Grid Power Setpoint L1 – Mode 3” den Wert einfach nur durch 3 teilen muss und das Ergebnis auf “Grid Power Setpoint L1 – Mode 3”, “Grid Power Setpoint L2 – Mode 3” und “Grid Power Setpoint L3 – Mode 3” aufteilen? oder habe ich noch etwas übersehen?
    Selbstverständlich muss ich dann noch die maximalen Lade- und Entladewerte anpassen …
    Grüße aus Nürnberg

    1. Hi Gray,
      öh.. verstehe spontan nicht so wirklich, was genau du wissen willst.

      Bei einphasigem Betrieb (mit einem Multiplus) muss es eben so konfiguriert sein, dass der Multiplus alle drei Phasen (bzw. deren Summenleistung) ausgleichen soll.

      Bei dreiphasigem Betrieb (mit drei Multiplus) kümmert sich jeder Multiplus im besten Fall individuell auch nur um eine der Phasen. Wenn du jetzt bspw. auf L1 mehr als 2,5kW Netzbezug haben würdest, schafft das ein Multiplus 3000 nicht mehr alleine. Dann müsste sich bilanziell eigentlich ein weiterer Multiplus (auf einer anderen Phase) dazuschalten, um einen Netzbezug zu vermeiden. Meine Loxone-Regelungslogik sieht das – wenn ich so spontan drüber nachdenke – bisher nicht vor. Denn ich habe das Problem effektiv bei mir auch nicht wirklich, da die Multiplus 5000 genug Leistung für jede Phase zur Verfügung stellen und ich auch hausintern meine Verbraucher phasentechnisch so gelegt habe, dass ich hier in keinen Engpass laufe…

      Ich hoffe die Antwort hilft dir weiter… Ansonsten einfach nochmal nachhaken. 🙂

      Viele Grüße
      Jörg

  12. Hallo Jörg,
    danke für deine Antwort, was ich genau wissen wollte:
    Muss ich im 3 Phasen betrieb jede Phase einzeln ansteuern oder sage ich der Venus die Summenleistung?
    Du hast in deiner Vorlage bei der Modbus Ansteuerung die Ausgänge für L1 L2 und L3 ja schon vorgesehen, somit gehe ich davon aus dass man die Ansteuerung pro Phase durchführen muss.
    Grüße
    GrayDeath

    1. Man kann einstellen, ob man die Phasenaufteilung dem Multi überlässt oder es selber macht. (Ich tue Letzteres.)

  13. Hallo ! Ich habe auch einen älteren Solar Edge. Habe dazu einen S0 Zähler und von Loxone das Zählerinterface IR Air. Würde ich mit diesen auch den Victron versorgen können ?

  14. Also wenn es nur darum geht dem Multiplus 2 zu steuern ist der Venus oder GX Kram nicht nötig. Über das MK2 Protokoll kann man dem Multiplus direkt ueber USB sagen mit welcher Leistung man einspeisen oder laden möchte.
    Ich habe dazu ein kleines mqtt2multiplus Programm geschrieben. Man muss dann nur noch die gewünschte Leistung per mqtt zyklisch einstellen. Das ist in soweit auch eigensicher da der Multiplus ohne dieses zyklische Setzen in den idle Modus schaltet. Rückwärts gibst dann die Daten des Multiplus per mqtt.
    Hier mal ein mqtt-Beispiel log:

    Multiplus pwr1:125,pwr2:-134,ubat:53.0,ibat:1.7,uac:227.2,iac:0.9,freq:49.9Hz,s1:09,s2:01,soc:43.5
    Liontronakku vbat:5312,temp1:220,temp2:295,temp3:296,cmin:3317,cmax:3324,soc:60,soh:100,dchg:1,chg:1
    Energie pwtotal:38,pwsolar:539,solarwklbg:100
    Multiplus/EssSetPoint -126

    Hier laufen die Daten vom SDM630 Zähler und einem Liontro Akku über CAN und dem Multiplus zusammen.
    Als Rechenergebnis wird per der Topic Multiplus/EssSetPoint gesetzt. Und wie gesagt ohne Venus GX.

    1. Hi Jürgen,
      das klingt ja spannend… Hast du dein Programm auf Github veröffentlich oder gibts das sonst wo zum Download?

      Viele Grüße
      Jörg

    2. Hi zusammen,
      ich klinke mich mal hier ein. Ich stecke in der Planung meines Systems und für unseren Anwendungsfall hier macht das Venus OS doch nichts anderes als dem Multiplus die Anforderleistung zu schicken oder sehe ich das falsch?
      Meine Haussteuerung ist mittlerweile auf Home Assistant mit NodeRed umgestellt und ich habe dort alle Energiedaten des Hauses sowie den Solar Forecast vorliegen.
      Deshalb würde ich auch den Weg von Jürgen bevorzugen und den Multiplus direkt ansteuern.
      Wäre klasse wenn du die Sourcen teilen könntest, dann brauche ich nicht bei Null anfangen 😉.

      Gruß
      Carsten

    3. Hi Carsten!

      Ja.. jein… naja… Venus OS liefert mir bspw. auch alle relevanten MP-Infos per Modbus/MQTT ohne großen Aufwand. Auch sind gewisse “Fallback”-Regeln hinterlegt, dass bspw. die Ladeleistung automatisch gedrosselt wird, wenn der Akku voll wird. Das lässt sich dann auch nicht extern übersteuern. Das finde ich schon noch ganz praktisch, zumindest aktuell. Und man bekommt auch eine einfache Möglichkeit viele relevanten Daten in die “Victron-Cloud” zu pumpen zwecks Auswertung – quasi mit einem Klick. Das nutzen wohl auch viele Anwender…

      Je mehr ich aber darüber nachdenke, desto mehr hast du schon Recht. Venus OS macht jedenfalls dann mega Sinn, wenn man bspw. auch noch Laderegler von Victron einbinden oder bspw. eine automatische “Grid”-Nachregelung per EM24 realisieren möchte. Aber wenn man “nur” den/die MP steuern möchte, ist Venus OS schon irgendwie überdimensioniert…

      Viele Grüße
      Jörg

  15. Hallo Jörg,

    wie das geht ist hier unter 3.6 beschrieben:
    https://www.victronenergy.com/live/ess:ess_mode_2_and_3
    Wir hatten bei uns schon seit langem SDM630 Zähler in der Verteilung deren Daten per CAN Bus verteilt werden. Das wäre schon die die erste Hürde gewesen das in Venus zu kriegen. Dann noch einen Liontron Akku mit inkompatiblen CAN Protokoll. An einem anderen Standort gibt es Akkus (EVE LF280K) mit komplett inkompatiblen BMS. Da ständig laufende Rechner sowieso herum stehen, die GX Sachen nicht billig sind und Raspies auch inzwischen preislich auch jenseits von gut und böse liegen wenn man sie kriegt, bin ich halt den anderen Weg gegangen. Alle Teilkomponenten schreiben ihre Daten in den mqtt-Broker und kriegen auch von dort die Befehle.
    Ein weiteres Programm kommuniziert ausschließlich per mqtt, verrechnet die Werte (Power am Netzübergangspunkt, aktuelle AC-Leistung des Multiplus, PV-Leistung vom Dach und berechnet damit den ESS SetPoint Wert für den Multiplus.
    Das Programm selbst für den Multiplus ist noch nicht öffentlich, da muss erst noch aufgeräumt werden. Es ist im Moment auch nur mit einem einzelnen MP 2 48/3000 bzw. MP 2 48/5000 getestet, wie sich das mit zu 3 Phasen gekoppleten WR verhält kann ich nicht sagen. Irgendwelche mqtt – Authentication gibt es auch noch nicht.
    In binärer Form könnte ich es zum Testen für Windows/Linux/Raspie zur Verfügung stellen. Der Multiplus selbst muss so konfiguriert sein wie üblich, also mit ESS Assistent.
    Es wäre sogar denkbar in Verbindung mit dem MK2 RS232 Interface direkt mit einem beliebigen Controller (STm32, ESP o.ä,) zu realisieren um völlig frei von einem Betriebssystem zu werden.

    1. Spannender Ansatz… Danke schon mal für das Teilen deiner Infos! Finde es voll spannend bissl “über den Tellerrand” schauen zu können und zu sehen, was abseits von Venus OS so möglich ist. Hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm…

      Viele Grüße
      Jörg

      PS: Einen gebrauchten RPI2/3 bekommst du meist immer noch für weit unter 100 Euro auf eBay. Das ist gerade im Kontext des Preises fürs Victron-Gesamtsystem meiner Meinung nach absolut verschmerzbar…

  16. Hallo zusammen,
    Kann ich den Loxone Smart Meter mit RS485 irgendwie (einfach) mit dem Cerbo GX verbinden. Das der Cerbro und mein Loxone die Werte des Smart Meters verwenden können.

    Denn ich möchte nicht noch ein Smart Meter verbauen, aktuell ist da schon der von Loxone und Sma im Zählerkasten.

    Grüße

    1. Hi Andreas,
      das hab ich zwar noch nicht selbst getestet, aber Venus OS sollte eigentlich die notwendigen Infos per Modbus TCP von Loxone abholen können, sofern du dort die notwendigen Modbus-Register als “Output” zur Verfügung stellst… Hintergrund ist, dass es das Victron-Smartmeter auch als Netzwerkversion mit Modbus TCP gibt, von dem Venus OS die Daten abholt. Mit Loxone sollte man das dann “einfach” emulieren können.

      Viele Grüße
      Jörg

  17. Hallo Jörg,
    erstmal 1000 Dank, dass du diese wertvollen Infos hier auf deinem Blog teilst. Ich habe auch ein Loxone SmartHome mit vorhandener PV Anlage und habe nun um einen MultiPlus und Speicher erweitert.
    Deine Beiträge, Videos und Vorlagen sind Goldwert und haben mir das Leben sehr erleichtert.
    Aktuell taste ich mich gerade an die Wohlfühlspannungen meines Akkus heran und ändern damit deine Regelung etwas ab.
    Was ich mich jetzt gerade frage:
    Was passiert, wenn der MultiPlus im Mode 3 betrieben wird, die Loxone Regelung den Akku bis auf Absorptionsspannung (VE Config)aufladen darf?
    Übernimmt dann der MultiPlus und beachtet den Grid power Setpoint gar nicht mehr?

    Diese Szenario ist bis jetzt bei mir gar nicht vorgekommen, weil die Loxone Regelung immer vorher schon das Laden beendet hat. Ist es überhaupt nötig oder sinnvoll, den MultiPlus überhaupt in den Absorptionsmodus zu bekommen?

    Beste Grüße
    Jens

    1. Hi Jens,
      immer gerne! 🙂

      Die Multiplus drosseln automatisch runter, wenn die Absorptionsphase erreicht wird.

      Absorption ist halt cool, wenn man die Spannung sinnvoll konfiguriert (um die 3,45V/Zelle, evtl. sogar leicht drunter). Die Zellen werden keiner enorm hohen Ladespannung ausgesetzt und können sich über den Zeitraum mehrerer Stunden dennoch fast komplett füllen auf nen SoC nahe 100%.

      Wichtig dabei ist eben, dass die Zellen nach oben hin nicht zu stark auseinanderdriften. Am einfachsten ist das auf Dauer mit einem NEEY-Balancer, der einen potenziellen “Ausreisser” schnell wieder einfängt. Wurde hier ja schon oft in de Kommentaren angesprochen…

      Viele Grüße
      Jörg

  18. Hi Jörg, danke für deine Antwort.
    Ich wollte hier gerne auch kurz meine Erkenntnisse der letzten beiden Tage teilen. Das ganze zu deiner Aussage: „ Die Multiplus drosseln automatisch runter, wenn die Absorptionsphase erreicht wird.„

    Vorgestern hat der MultiPlus munter im BulkModus weiter geladen, obwohl die eingestellte Absorptionsspannung in VE Config erreicht war.

    Dazu habe ich nun folgendes gefunden:

    https://www.victronenergy.com/media/pg/Cerbo_GX/de/dvcc—distributed-voltage-and-current-control.html#UUID-27d9519d-185c-f72c-c7ed-d6556a7c1e5c

    Unter Punkt 8.5 findet man folgende Aussage:
    Bei Verwendung von DVCC und einer CAN-Bus BMS Batterie —>
    „All dies bedeutet, dass das Einrichten von Ladespannungen oder Ladeprofilen in VEConfigure oder VictronConnect nicht notwendig ist und auch keine Auswirkungen hat. “

    Genau dieses Szenario war bei mir der Fall.
    CAN Bus/managed battery und das DVCC im Venus OS war eingeschaltet (unwissentlich)

    Als ich dann heute DVCC ausgeschaltet habe, hat der Multiplus sich so verhalten, wie im VE Configure eingestellt.

    Also, zusammen gefasst ist es wichtig, wenn man seine Batterie im Absorptionsmodus zu Ende laden möchte, DVCC auf jeden Fall auszuschalten.

    Ich denke, ich werde auf die Absorption komplett verzichten und einfach über die Loxone Regelung am Ende die Leistung drosseln (wie du es ja auch implementiert hast)und das Laden stoppen, sobald die Zell-Spannungen auseinander laufen. Denn wenn der Multi plus in der Absorption arbeitet, hat man ihn ja quasi nicht mehr im Griff und kann nur noch über „Charger of“ eingreifen.

    Viele Grüße

    1. “Absorption” ist bei LiFePo-Batterien als Begriff kompletter Quatsch. Lasst das bitte bleiben. Die Zellen absorbieren gar nichts, schon gar nicht überschüssige Ladung.

      Die ganzen Spielchen, die man in einem Multi so konfigurieren kann, von wegen Bulk- vs. Absoptionsladung und diesen “alle X Stunden laden wir mal ein bisschen mehr”-Einstellungen, mit denen man aus Bleiakkus durchaus einen Pups mehr Kapazität mehr rauskitzeln kann, sind bei uns mindestens überflüssig bis kompletter Nonsens, wenn nicht sogar schädlich.

    2. Danke fürs Teilen deiner Erfahrungen Jens! Bin bei den regelungsinternen Mechanismen von Venus OS nicht so 100%ig firm, da ich das alles extern über Loxone regele und Venus OS quasi nur im Notfall eingreift sofern die externe Steuerung “abkacken” sollte.

      Bzgl. Absorption… Was spricht dagegen, die Ladespannung bei sagen wir 3,4V (oder etwas höher) zu halten (Absorption), damit die Zellen noch ein Stück an Kapazität aufnehmen (wenn auch nur langsam)? Nur dann hat der Balancer bspw. auch genug Zeit – und passende hohe Zellspannungen zur Verfügung, um vernünftig arbeiten zu können. Denn wenn die Ladespannung abfällt, fällt recht schnell auch die Zellspannung und das Topbalancing ist für die Füße…

      Viele Grüße
      Jörg

  19. Hallo,

    ich habe versucht die Loxone Steuerung in IOBroker (Blockly) nachzubauen und auch in Nodered. Ich komme zwar nah dran aber bin immer noch weit weg. Ich habe kein Loxone deswegen Blockly bzw. Nodered.
    Hat jemand ein gutes funktionierendes Skript? JavaScript geht auch.

    Danke und viele Grüße
    Marcel Jaud

  20. Hallo,

    ich habe noch eine Frage.

    Ich steuere meinen Victron über Iobroker.
    Ich beeinflusse die Werte AcPowerSetpoint, sowie maxcharge- und maxdischargepower.
    Im Victron VRM Portal steht dann bis 60% SoC „BatterieLife Active“, „Langsames Laden aktiv“ und/oder „Soc niedrig“.
    In der Bedienungsanleitung steht das bei Externer Steuerung BatteryLife aus wäre. Habt ihr eine Idee dazu?
    Wird das bei euch auch angezeigt

    1. Hier im Forum habe ich die Antwort gefunden:
      https://community.victronenergy.com/questions/190360/batterylife-with-ess-mode-3.html
      For me it helped to set the Minimum Soc (/Settings/CGwacs/BatteryLife/SocLimit) to 0. No more ESS conditions have been showing up since.

      Viele Grüße
      Marcel Jaud

  21. Hallo Jörg,

    in deinem Loxone Regel-Algorithmus hast du für das Laden/Entladen jeweils ein bissl Puffer integriert.
    Da ich kein Loxone benutze sondern fhem kann ich den Algorithmus leider nicht nachvollziehen und integrieren.
    Wie berechnet du die weniger bzw. mehr Leistung? Prozentual vom Sollwert?

    Würde mich über deine Antwort freuen.

    Gruß Jörg

    1. Wollte die Logik im Detail schön länger mal vorstellen. Leider noch keine Zeit gefunden. Habe auch schon eine Variante mit dreiphasigem Betrieb aufgebaut. Diese werde ich demnächst näher erklären. Bitte noch um etwas Geduld.

      Viele Grüße
      Jörg

      PS: Der Puffer ist mehr oder weniger statisch bzw. unabhängig von der Höhe des ermittelten Sollwerts. Du kanst einfach die Loxone Config runterladen und mein Projekt öffnen und alle Elemente anklicken und deren Details einsehen. Evtl. wird es dir dann schon klarer…

  22. Hi Joerg’s,
    das wuerde mich auch sehr interessieren .. ich baue das tatsaechlich auch in python (appdaemon + Homeassistant) und bin grundsaetzlich ganz happy (Drosslung basierend auf SOC / Cell voltage / Temperature) allerdings will man natuerlich gern mal ueber den Tellerrand schauen .. vielleicht geht’s ja noch geiler.

    Mein aktueller Ansatz ist hier: https://pastebin.com/dQxcSjyj

  23. Hallo Jörg,
    vielen Dank für die Beispieldateien und Videos!
    Ich habe das Setup mit 3xMP II 5000 und VenusGX versucht umzusetzen.
    Die MPII flippen komplett aus wenn ich denen auch nur 1W per Modus an Grid Power Setpoint schicke.
    Sie laden sofort mit maximaler Leistung so das die Leitungen knistern. Habe mich richtig erschrocken 🙂
    Hast du das bei dir auch gehabt? Muss ich den ESS mode zwangsweise per Register setzen habe es bisher nur über die Konfiguration an Venus eingestellt.
    Register settings habe ich geprüft…
    Wo könnte ich nach dem Fehler suchen?
    Vielen Dank im Voraus!

    1. Nope, lief alles perfekt ab der ersten Sekunde…

      Tippe auf einen falschen Skalierungsfaktor. Insgesamt scheint das Format irgendwie falsch zu sein. Mit welcher Software verschickst du die Modbus-Befehle?

      Viele Grüße
      Jörg

      PS: Ich habe Vorlagen für Loxone veröffentlicht – diese kann man als Referenz hernehmen. Auch wenn man kein Loxone einsetzt, kann man sich die Einstellungen der bereitgestellten Dateien über die kostenfreie Software “Loxone Config” ansehen.

  24. Hallo Jörg,
    kannst du ggf. was zu deiner Regelung schreiben?
    Gibt es da einen Hintergrund für die Auswahl *100 bzw. *20 und der Subtraktion von -0,25? Wie bist du auf diese Werte gekommen? Ich versuche das gerade regelungstechnisch nachzuvollziehen.
    Ich verstehe nicht wie diese Regelung auf den Sollwert ‘0’ kommen kann.
    Die Differenz aus Wert vom Einspeisezähler und Multiplus Setpoint darf ja eigentlich nicht null sein, hier wäre ja Eigenbedarf und Eigenerzeugung unberücksichtigt.
    LG

    1. Hi Ben,
      das wollte ich schon lange Mal vorstellen, bitte noch etwas Geduld.

      Die Formeln sind “best practice” – da habe ich bissl mit den Werten gespielt. Wollte nicht auf genau 0W ausregeln, sondern das speist immer ein paar Watt ins Netz. Damit bei Schwankungen des Hausverbrauchs tendenziell weniger bis kein Strom aus dem Netz gezogen wird – denn die Nachregelung ist ja nicht “instant”.

      Viele Grüße
      Jörg

  25. Hallo,
    also bei mir funktioniert die Lösung irgendwie nicht so wirklich toll.
    Nach einiger Zeit fängt der Victron extrem an zu schwingen, der Gridpoint liegt also bei +2000W und kurz drauf auf -2000W, kann sich fast nicht mehr fangen..
    Manchmal klappt es nach einiger Zeit dass er sich wieder einpendelt.
    Ist aber überhaupt nicht schön so.
    Hat das sonst niemand?
    Gibt es Möglichkeite dem entgegenzuwirken?

    1. Hi Marvin,
      evtl. ja dieses Problem, was wohl hin und wieder auch mit dem neuen Multiplus-Design mit Phoenix-Klemmen statt der Klinkenbuchse auftritt… -> https://meintechblog.de/2022/07/03/victron-multiplus-ii-als-ess-konfigurieren/#comment-22184

      Viele Grüße und Erfolg bei der Fehlersuche
      Jörg

    2. Hallo Jörg
      Nein, das kann es leider nicht sein.
      Die Werte kommen ja direkt aus der Steuerung von Loxone, so übernommen wie bei dir, der Vorgabewert schwingt dann also so extrem.

    3. Ah ok. Ja, je nachdem, in welchen Abständen die Zählerwerte zwecks Nachregelung bei dir eintrudeln, kann es schon zum “Schwingen” kommen. Musst du eben am Timing rumspielen – also in welchem Intervall die Multiplus nachregeln sollen. Evtl. ist es auch sinnvoll bei einigen eintudelnden “Sensorwerten” (z.B. Bezug/Einspeisung) einen Mittelwert zu bilden (z.B. 5s). So bin ich bisher immer zum Ziel gekommen…

    4. Solche Schwingungen kann es zB geben bei Boilern, die getaktet arbeiten. Ich habe auch so ein Tier. Der schaltet halt alle drei Sekunden für zwei Sekunden ein (oder schlimmer). Da kommt ein Multi nicht nach, zumindest nicht wenn das Teil parallel zu ihm am AC-IN hängt.

      Abhilfe sind tatsächlich gleitende Messwerte, d.h. Pneu = Palt*f + Pjetzt*(1-f). f ist die Dämpfung, irgendwas zwischen 0 und 1, ich würde bei sowas mit 0.8 oder so anfangen.

  26. “Installation node-red-contrib-loxone Node auf Venus OS Large”
    Hallo Jörg,
    musste nach Ausstausch meines BMS den NodeRed Flow mal wieder anpassen.
    Ich hatte damals Deinen Flow übernommen und die Werte auch per http request an Loxone gesendet.
    Mich wurmte es das ich es auch nicht auf Anhieb hinbekommen habe die node-red-contrib-loxone Node auf Venus OS Large zu installieren
    Nach ein bisschen probieren hat es nun doch funktioniert.
    Es wird git benötigt, lässt sich aber nicht mit sudo apt install git installieren.
    Mit folgendem Befehl hat es dann doch auf dem Venus OS Large funktioniert

    /opt/victronenergy/swupdate-scripts/resize2fs.sh
    opkg update
    opkg install git

    Bei mir musste ich nach der Installation der Node einen Reboot tätigen um die node-red-contrib-loxone als installiert zu sehen.
    Vielleicht hast Du das bereits auch schon implementiert, sonst hier als Anmerkung
    Grüße Wolfgang

  27. Grüß euch,

    danke erstmals an Jörg für die ausführlichen Erklärungen!

    Ich hätte eine Frage bei der mir vielleicht jemand von euch weiterhelfen kann.
    Zurzeit habe ich einen Multiplus II 5000 und 16s EVE280 Akku verbaut und eine 10kWp Pv Anlage. Nun kommt eine zweite Pv Anlage mit 15kWp dazu – allerdings auf einen anderen Zähler. Wie kann ich nun die Batterie mit beiden Pv-Anlagen laden? Ein Quattro II wäre glaube ich eine Idee allerdings überlege ich auf ein dreiphasen System upzugraden und dann möchte ich nicht 3 Quattros kaufen zumal ich den Multiplus schon habe^^

    Könnte ich einen zweiten Multiplus (einen kleineren 3000er) an die andere Pv-Anlage hängen und dann über den VE.Bus ans Venus OS anschließen? Ist es dann möglich den zweiten MP über Modbus TCP und Loxone zu steuern.

    Bin ehrlich gesagt überfragt wie man das am besten umsetzen könnte. Vielleicht hat jemand von euch eine Idee.

    Danke schon mal!
    LG.
    Thomas

  28. Hallo Jörg, hast du eine Idee wie man MPPT 450 ohne Batterie zu laden weiterlaufen lassen kann? Hintergrund: Meine Batterie steht im Schuppen. Dort ist leider sehr kalt. Bei den Temperaturen wird die Batterie nicht geladen und BMS macht MPPT aus. So kann ich leider den PV-Strom was am MPPT hängt nicht nutzen. Geht es vielleicht mit Loxone? MPPT soll einfach ein Befehl bekommen weiter zu laufen, wenn die Verbraucher den Strom benötigen (z.B.Auto wird geladen) ohne Batterie zu laden. Eine Heizung nachzurüsten macht in meinem Fall leider keinen Sinn. Pro Tag wir die Heizung ca. 4KW verbrauchen. Soviel bekomme ich im Winter aus meinem Dach leider nicht. Danke und Gruß

  29. Servus

    danke für das ausführliche Tutorial. Habe es so in Loxone übernommen und es läuft wunderbar 🙂

    Was mir auffällt, dass in den Morgen- und Abendstunden der Multiplus sehr häufig zwischen Laden und Entladen umschaltet, weil die PV-Leistung noch sehr nahe am aktuellen Verbrauch ist. Ich denke der Batterie macht das nix aus, da die Leistung in diesem Bereich noch sehr gering ist.

    Ist dieses Verhalten “gesund” für den Multiplus?
    Das geht sicherlich 30-60min jeden Morgen und Abend.
    Ansonsten müsste ich das in der Config entsprechend unterbinden!

    Danke dir vorab 🙂
    Gruß
    Bernd

  30. Echt schön erklärt.
    Aber wie kann ich dann in Loxone selber die werte die ich mit “node-red-contrib-loxone” in Node-Red versende per “Control out” empfangen?
    bzw. wo sind die sichtbar?
    Muss ich hier das über einen Virtuellen Eingang machen in Loxone?
    diese Übergabe fehlt etwas in dem Video.
    In deinem LoxKurs habe ich hierzu auch noch nichts gesehen.

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